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Auf Deutschland Tour mit Kommando Elefant – Teil 1

Auf Deutschland Tour mit Kommando Elefant – Teil 1

Mittwoch 5. Dezember 2012

Wie so viele Tage auch begann der mittwöchige Abfahrtstag zeitig in der Früh- Problem war nur, dass die dienstägige Nacht fast zeitgleich endete, was eine muntere lustige Autofahrt versprach… Los ging’s Richtung Norden, nicht so, wie diese komischen Gänse dies im Winter gen Süden zieht. Über Tschechien mit Vignette ging’s flugs Richtung Jena, wobei unser altes Navi ganz Tschechien großherzig als überdimensionierte Wiese identifizierte, was zur Folge hatte, dass wir uns gröber verfranzten und irgendwo ganz anders als geplant auf deutschen Boden standen. Irgendwie wurde es auch finster draußen, weil unser geliebtes Navi hatte große Lust auf verschneite Sackgassen und romantische Walddurchfahrten.

 Viel zu spät und von den Reise-Jägermeistern schon ein wenig beduselt erreichten wir dann das arschkalte Jena, genauer gesagt den Rosenkeller was sich gut traf, da ja Rosen unsere Lieblingsblumen sind. In Jena war – ähnlich wie im niederösterreichischen Eggenburg – ein Mittelalterfest, wo wir aber erst einige Zeit brauchten, um da draufzukommen und uns bis dahin dachten da rennen halt normal lauter Ritter herum in Jena.

Der Ladeweg war durchaus abenteuerlich, dafür gab’s lecker Aufschnitt. Und wir lernten unser Touringband Elster Club kennen die schon mit dem Soundcheck fertig waren und die uns die nächsten Tage auf dem Hals hatten. Wir bauten unser Klump rund um ihr Set auf und spielten eine beachtlich gute Show herunter! Publikum war überschaubar aber es war ja auch arschkalt. Nach den verdienten Aftershowbierchen sind wir dann draufgekommen, dass unser Hotel blöderweise 80km weit weg ist… Über schneedurchflutete Autobahnen ging’s dann Richtung Hotelbettchen und der Luis musste mitten auf der Autobahnbaustelle ganz dringend auf die Klo, außerdem haben wir den Club Mate – Wodkadrink erfunden. Kam geschmacklich ganz nah an das noch zu erfindende Elefanten-Kracherl heran.

Irgendwie haben’s wir dann geschafft und gut gewesen für den Mittwoch!

Donnerstag 6. Dezember 2012

Nach dem lecker schmecker Frühstück mit Blutwurst und Roastbeef, oder wie immer man das auch schreibt, haben wir dann festgestellt, dass wir erstens in Leipzig sind, zweitens noch eine weitere Nacht in diesem Hotel nächtigen und dass dieses Ding eine Sauna hat! Doch davor gab’s Touriprogramm mit Weihnachtsmarkt und Glühweindurchverkostung und auch Leipzig steht auf Mittelalter und Polizei mit Hauberl. Sehr schön war’s dort, Sonne schien uns auf die bemützte Birne und es gab frisches Backofenbrot. Bisi erfroren war’s dann eindeutig Zeit für Wellnessblödsinn, drum Hosen runter und ab in die Sauna. In Ermangelung von Enspannungsaufgussdüften kippten wir im Elefantenstyle einfach den geklauten Wodka über den Sauna Hochofen. Und statt der erhofften Explosion mit Feuer waren wir einfach nur bisi beduselt. Schön war das!

Kommando Elefant schlürft Punsch am Leipziger Weihnachtsmarkt

Kommando Elefant schlürft Punsch am Leipziger Weihnachtsmarkt

Und dann ging’s gleich Weiter ins Werk 2, wo unsere Elefantenname in riesigen Lettern fett auf so ner Kinoleuchtreklametafel prangte. Obwohl die Location nur 10 Minuten vom Hotel weg war, schafften wir irgendwie trotzdem eine Verspätung von eineinhalb Stunden aufzureißen was ein wenig Schimpfa zur Folge hatte. Doch wir als alte Profis ließen uns nichts anmerken und lieferten eine beachtlich gute Show ab! Sogar ein paar süße Mädels aus Halle waren, da die wir im Jänner schon mal musikalisch beglückten durften.

Kaum waren wir von der Bühne runter war diese irgendwie auch schon wieder weg denn in Windeseile wurde der Saal für den folgenden Technoabend verwandelt. In der Nebenhalle würgten ein paar Metalhanseln ihre Jackson-Gitarren und irgendwie hörten denen um 600 Leute mehr zu als uns… Diese verrückten Leipziger! Als das Bier alle war, zogen wir weiter in einen Klub, an dessen Namen sich keiner erinnern kann. Aber es war total schön dort, es gab Wohnzimmertapten an den Wänden und ein schmuler Leipziger wollte Luis mit Umarmungen und Wodkaspenden gefügig machen. Außerdem hatte unser Obervisualist Michi an diesem Tag seinen 24ten Geburtstag, wie er behauptete! What a night out!

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Luis Pasching
äähm, mir ist grad ein bisi schlecht
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