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Between The Buried And Me – Szene

Between The Buried And Me – Szene

Alle Progressive Metal Fans, die am 24. Oktober nicht bei Between The Buried And Me in der Szene zu finden waren, haben definitiv etwas verpasst. Hier könnt ihr alles nochmal genau nachlesen.

Einer der vielversprechendsten Metal-Abende des Jahres bricht an und wird von The Safety Fire eingeläutet. Die Londoner zeigen eindrucksvoll, warum sie schon jetzt, kurz nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums, mit Szenegrößen wie Between The Buried And Me touren. Mit Witz und super Songs kämpfen sie gegen den für Vorbands leider typisch schlecht gemixten Sound an. Ihr Markenzeichen, die sexy Oberlippenbärtchen, die von der ganzen Band inbrünstig getragen werden, sind sogar vereinzelt im Publikum zu erspähen. Super Auftritt, mehr davon bitte.

Dass ca. 40% der Leute heute für Periphery hier sind, hat sich die Band höchstwahrscheinlich selbst nicht erwartet. Diese bedanken sich dafür bei den Fans mit einer Wahnsinns Set-List, bei der sogar ein neuer Song gespielt wird. Die Band ist in absoluter Höchstform und zeigt Wien, das sie nicht umsonst als Vorreiter ihres Genres gilt. Boris Le Gal, seines Zeichens Drummer bei Chimp Spanner, vertritt den aufgrund einer SchulterverletzungfehlendenMatt Halpern mehr als würdig. Periphery legen hier eine sehr hohe Latte für Between The Buried And Me, die es zu toppen gilt.

Doch darüber brauchen sich die Headliner aus North Carolina gar keine Sorgen machen. Mit erstklassigem Sound und einem zum berstend vollen Saal können diese nur gewinnen. Und das tun sie auch. Das Publikum kennt jede Textzeile auswendig, inbrünstig werden die Refrains mitgesungen. Die meisten Songs sind auf ihrer 2007 veröffentlichten CD „Colors“ zu finden, doch auch Songs des neuen Albums „The Parallax II: Future Sequence“ werden gespielt. Als Zugabe gibt es noch ein geniales Cover: „Bohemian Rhapsody“ von Queen, bei dem The Safety Fire´s Sänger Sean McWeeney und sein Schnurrbart die Freddie Mercury Kopie geben.

So geht ein toller Abend zu Ende, es werden Autogramme gegeben und Fotos gemacht. Der Merchandise Stand wird nur so überrannt, zum Teil auch weil Spencer Sato, Leadsänger von Periphery, selbst die T-Shirts verkauft. Alle sind glücklich und so soll es ja auch sein.

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