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Blackout Problems Tour Diary

Blackout Problems Tour Diary

Die wunderbaren Blackout Problems sind gerade auf großer Ukraine Russland Tour und haben sich dafür bereit erklärt, einen Tourblog für uns zu schreiben. Was die Herren so alles erleben lest ihr exklusiv hier bei uns. Reinlesen lohnt sich!

Donnerstag 18.10.12, 02:11

In Samara angekommen, finden wir uns 3.500 km entfernt von München und 500 km von der asiatischen Grenze wieder, erklärt uns unser Booker. Unvorstellbar, dass wir mal so weit fahren, um unsere Songs zu spielen. Samara ist eine nette Stadt, durch die wir tagsüber laufen und unsere Sticker verteilen.

Die Location sieht gut aus und wir werden vom Mischer mit einer Portion Rammstein begrüßt, der sich darüber unglaublich amüsiert. Der Backstageraum – ca. 4qm groß – wird nach dem Soundcheck mit unseren Instrumenten gefüllt, als plötzlich ein Noel Gallager Verschnitt mit Sonnenbrille im dunklen Club einläuft. Er deklariert sich selbst als Samara’s Megastar und echauffiert sich, dass für die Supports – zu denen er nur auf dem Papier gehört – ein anderer Backstageraum vorgesehen ist. Uns trifft seine geballte Ladung Arroganz. Wie eine köstliche How I Met Your Mother Folge und für den Spaß ist gesorgt, als wir ihm dabei zusehen dürfen, wie er mit Sonnenbrille im viel zu dunklen Gothic Club umherirrt und seine Bandkollegen sucht. Für uns war klar, dass kann nur eins bedeuten: Entweder der Mann ist echt ein Megastar und wir erleben unser Woodstock heute Abend, oder er hat einen an der Klatsche. Naja das eine schließt das andere ja nicht aus.

Die anderen Bands an dem Abend waren super und so wurde sich vor dem Club schon vor Beginn des Konzerts angefreundet. Dann war es Zeit für den Auftritt des heutigen Stars. Wahnsinn! Das hätten wir nicht erwartet. Der Star war so krass besoffen, dass es ihm schwer fiel das Mikrofon beim Singen zu treffen. Sichtlich genervt war der Techniker, der kurz vor der Verzweiflung stand. Nach den geplanten 25 Minuten Set war es nun Zeit für unseren Auftritt. Das sah der Veranstalter so. Aber nicht der Star, der es als Unverschämtheit empfand, ihn von der Bühne zu bitten bevor er „Smells Like Teen Spirit“ anstimmen konnte. Seine logische Schlussfolgerung: Er spielt trotzdem. Das lief dann eher schlecht für ihn und er wurde noch bevor es zum Schlagzeug Einsatz kam vom Türsteher von der Bühne gezerrt. Es kam zu einer wilden Schlägerei während wir unsere Gitarren stimmten, was den kurzen Changeover für alle beteiligten als sehr aufregend gestaltete. Wir rechneten fest damit, dass der junge Herr uns die Bühne nicht so leicht freigab und so musste er erst wild um sich schlagend aus dem Club getragen werden. Schönes Ding und der Abgang war fast so gekonnt wie sein Auftreten am Nachmittag.

Dann war es für uns an der Zeit zu spielen und wir bekamen ein weiteres Mal die herrliche Power eines russischen Publikums zu spüren. Die Jungs und Mädels bereiteten uns eine wunderbare Zeit auf der Bühne! Danke dafür!

Der Schlafplatz war dann leider noch 50 km entfernt, aber auch diese Hürde wurde noch in Kauf genommen. In der Wohnung vom Veranstalter angekommen, schossen sich die zwei Nicht-Musiker Booker Sasha + Mercher, und mittlerweile Verantwortlicher über die Finanzen, Niki mit einer Flasche Vodka über alle Berge. Was wir uns sparen, um am nächsten Tag fit für die Show zu sein, muss Niki derzeit für uns mitnehmen und somit endet ein weiterer Tag für ihn betrunken auf dem Fußboden einer russischen Mietwohnung. Er hält sich tapfer! Mal sehen was da noch passiert.

15. & 16.10.12

Heute steht auf dem Tourpass Penza und wir spielen wie schon in Borispol in einem Cowboysalloonmässigem Club namens „Rancho“. Im Club angekommen wurden uns zwar erst mal zwei Fakten eröffnet, erstens dass wir mit zwei Metalcore Bands spielen und unsere Pop Musik hier nicht gern gesehen wird. Super! Und zweitens gehen in Russland die Leute bis 22 Uhr nach Hause. Da erklärte sich dann auch warum wir auf einmal gebeten wurden den Headliner zu machen, obwohl wir anfangs als erste Band auf dem Flyer standen. Wunderbarer Weg den Tag zu starten. NOT! Aber fuck it.

Die Metal Bands grunzten und schrien sich die schlechte Laune aus dem Leib. Eingeplant waren 40 Minuten pro Band. Und unsere Stimmung ging etwas flöten als die eigentlichen Headliner des Abends, eine russische Metalcore Band, ihre 40 Minuten easy 20 Minuten verlängerte und durch den verspäteten Anfang waren wir dann bei der gefürchteten Uhrzeit 22:00 Uhr angekommen. Ohne großes Rumgescheisse hatten wir in fünf Minuten alles gecheckt und waren ready. Die Reaktion des Publikums war so weit davon entfernt von dem, was wir uns erwartet hatten. Die Leute rissen den Laden ab, dass uns der Mund offen stand. Die Genrebarriere war gebrochen und vergraben unter Stagedives, Sing-Alongs und Marcus’ Beule am Kopf, als er sich mit der Lampe an der Decke anlegte. Der absolute Wahnsinn. Abgerundet wurde das ganze nach dem Konzert von unserem Niki, der sich nach dem Merch verkaufen, einen Leoparden Umhang umschwang und als Batman an der Stripstange im Club extravagante Moves hinlegte. Der Vodka tut im gut. Noch…

 

Danach gab es sogar noch einen super Schlafplatz für uns. Dort hieß es 8 Mile auf den Bildschirm klatschen und schlafen legen. Wir sind wieder back in the game! Die Kackstimmung von gestern ist schon längst vergessen und wir können auf einen erfolgreichen Tag in Penza zurück blicken. Gut gelaunt und ausgeschlafen beginnt am nächsten Tag die lange Fahrt nach Tol’lyatti. Nach dem sich jeder noch mal ein paar Stunden im Auto aufs Ohr gehauen hatte wurde die Langeweile der Fahrt dann mit diversen Diskussionen überbrückt. Die Entfernungen hier in Russland sind für deutsche Verhältnisse ungewohnt groß und somit widmeten wir uns der Frage:  Wer ist der Oberhippster in unserem Gesangsverein? Aus einer langen hitzigen Diskussion, kamen wir auf folgendes Endergebnis, bei dem dann jeder der Wahrheit ins Gesicht gucken musste. Tränen wurden kaum vergossen:

Hippstamatic: Schnurrer 3-8 Tage Bart Ärmel um-
rempeln beim T-Shirt
Mütze, geklaut von einem Seemann Parker statt  Jacke Frisur Eitelkeit Hosen
enge
Arroganz
Marcus

3

5

0

10

10

8

7

9

4

Michael

6

10

8

10

0

10

10

9

4

Niki

0

4

9

10

0

3

5

10

10 (+400)

Mario

8

6

7

0

8

5

3

10

3

Lustigerweise wurde Michael dann auch prompt nach dem Konzert von der Bedienung gefragt, warum wir aussehen wie Hippster. Sie meinte, dass Niki und Michael die typischen Hip Hop Hippster wären und schloß mich selbst aus der Hippster Lookalike Session aus, was aber später im Bus von den anderen wieder in Grund und Boden geredet wurde. Man lernt nie aus. Hippster fühlen tut sich trotzdem keiner, die engen Hosen werden noch dem Nachbeben der Emo-Phase angehängt.

Gut verschwitzt und ausgepowert schliefen wir dann nach dem Konzert im Backstageraum  und verteilt in der Location. Auf der Landkarte entdeckten wir, dass morgen der östlichste Punkt unserer Reise auf dem Programm stand. Auf nach Samara!

Montag, 15.10.12 – 09:11

Was ne Scheiße war das denn gestern bitte? Wir saßen alle im Bus und sind zwar geduscht (seit Donnerstag das erste Mal YEAHH!!), aber trotzdem noch angepisst und etwas enttäuscht von unserem Sonntag. Naja, ich fang mal noch am super Samstag an,…

Am Samstag nachdem ich aufgehört habe zu berichten, durften wir wahnsinnig gute ukrainische Gastfreundschaft und Küche erleben. Der Promoter von Borispol hat für uns gekocht und wir waren in seiner Wohnung zu Gast. Sehr klein, etwas abgefuckt aber die Herzlichkeit war unschlagbar. Dort wurde auch schon die erste Flasche Vodka des Abends geleert. Vor dem Auftritt zu trinken ist zwar nicht ihre Art, aber 3 Shots zum Essen sind ja schließlich Tradition für Vitali und seinen Mitbewohner.

Das Konzert lief überraschend gut und als alle verschwitzt und die Ukrainer heiser vom Grölen waren, spielten wir spontan noch ein ukrainisches Volkslied mit Vitali am Mic. Krasser Typ dieser Vitali. Man lag sich in den Armen und forderte eine Wiederholung im nächsten Jahr, nachdem in einem Hinterhof noch drei weitere Flaschen Vodka geleert wurden. Bei dem Saufgelage mit Akustik Gitarre stand den Ukrainern der Mund sehr weit offen als Michael und Niki plötzlich splitternackt über den Rasen gerannt kamen. Grenzgenial, das wird auf Youtube glänzen. Folgetäter gab es auch noch und so sah man neben den Beiden noch Marcus und das ein oder andere ukrainische Glied im Mondschein hüpfen. Unschlagbare Party.

Wir steigen also in den Bus nach Russland, wo die Kacke beginnt. So viel Vodka verträgt der Durchschnitsdeutsche dann doch nicht, vor allem nicht bei den Buckelpisten über die man mit 100km/h stolpert. Drei Mal musste gehalten werden, dreimal wurde der Bus ein wenig leichter. Wir machen uns auf Anhieb beliebt bei unserem Fahrer André, der uns sicher durch Russland bringen soll.

Morgens erreichten wir die Grenze, die Grenzbehörden ließen uns alles auspacken, Koffer mussten geöffnet werden, Formulare  ausgefüllt aber: Die Shirts blieben unentdeckt! Easy… Nach einer 17-Stunden-Fahrt (dicken Respekt an André) erreichten wir Tambov. Unser Booker druckste sich etwas rum und begleitete uns schließlich in die Location, wo wir Merch aufbauen und uns auf die warteten Leute freuten. Uns wurde schon gesagt, dass ein Soundcheck flach fällt. Dann wurde uns gesagt, der Gig wird kurz sein, ca. 20 Minuten. Kein Problem für uns. Und dann: Gig ist gecancelled. Was für ein Scheiß! Obwohl wir nicht spielten, machten wir Fotos, schrieben Grüße auf unsere Sticker und verkauften T-Shirts. Wir beschlossen also zu warten bis Stigmata, anscheinend russische Stars, fertig war, um nach deren Show noch Geld für Benzin am Merch zu bekommen.

Wenig später fanden wir uns in einem Horror Film wieder, als einer der Stigmata Fans eine Art epileptischen Anfall hatte, um sein Leben schrie und von zehn umstehenden Russen auf den Boden gedrückt wurde. Seine Augen waren wahnsinnig und er versuchte sich sobald er seine Hand aus dem Griff der Freunde befreite, seinen eigenen Kiefer auszureisen. Als nach 20 Minuten der Rettungsdienst kam, mussten unsere Shirts schnell auf die Seite geräumt werden und ihm wurde eine Spritze auf unserem Merchstand verabreicht. Wir vier hatten einen Schock. Nix wie weg und ab ins Bett.

Aber hier sollte es noch keine Besserung der Lage geben.

Unser Schlafplatz war eine kaputte 30 qm Wohnung, in der an dem Abend 25 Leute schlafen sollten. Krasser Fail von unserem Booker. Unser Fahrer André weigerte sich dort zu schlafen, absolut verständlich. Also mussten wir ein Hotel suchen, was einfacher gesagt als getan ist. Zwei Hotels lehnten uns als Deutsche im Vorhinein ab. André daraufhin nur: „Welcome to Russia“. Das dritte Hotel 10 km weiter verstand die Situation und wir waren gerettet. Halleluja.

Rock Bottom. Wir sind also ganz unten angekommen. Der Booker verspricht jedoch Besserung. Jetzt sitzen wir im Bus nach Penza unserem nächsten Stopp der Tour. Trotz der Scheiße in der wir gestern standen halten wir zusammen und hoffen auf eine gute Show heute Abend. Neben der Straße kaputte LKWs und kaputte Häuser. Auf der Straße kaputte Geldbeutel aber unser Wille war nie stärker.

Wir machen weiter bis nix mehr geht.

Samstag, 13.10.12 – 16:33

Fuck ist in den letzten 24 Stunden viel passiert. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bei der wahnsinnig schönen Stadt Ternopil? Bei den kommunistischen Pizzen für 50 Cent? Bei unserem ukrainischen Booker der nach eigener Aussage nur wegen „Vodka, Drugs & Girls“ auf Tour geht? Oder bei unserem verrückten Taxifahrer der ohne mit der Schulter zu zucken einen ausgewachsenen Schäferhund überfahren hat?

Nachdem wir in Ternopil angekommen sind und vom Promoter abgeholt wurden wir in den Club gefahren, der sich in einem großen Einkaufszentrum befand. Wir wurden gleich am Eingang mit unseren Gesichtern auf den Postern begrüßt, was uns doch sehr überrascht hat! Man konnte in dem Einkaufszentrum zwei Bandposter entdecken und lustigerweise, zwei mal von deutschen Bands. Also hingen wir da so in Posterform neben den Scorpions rum und begannen in physischer Form auch gleich mit dem Soundcheck. Nach viel „Check Check“ „Hey Hey“ „HEEEEYYYY“ ging’s ab in die Downtown mit an Board „Parttime Gangster“ Niki der als einziger Fleischesser alle möglichen ukrainischen Spezialitäten vorgesetzt bekam. Es geht ihm gut, aber getrockneten Fisch aus der Plastiktüte isst der liebe Herr wahrscheinlich nicht mehr ganz so schnell. Bevor es zurück in den Club ging flogen Marcus und icke noch von der wahnwitzigsten Rutsche der Welt für Kleinkinder aus Ternopil. Das Ding ist echt so krass wie man auf dem Bild sieht. Rutschenbauer hassen wohl Kinder, naja man lernt nie aus.

Schon vor der Show mussten Marcus, Michael und Niki einen Riegel vor das Vodka-Karusselle schieben. So ganz schief gucken wollte dann auch keiner beim Tourauftakt. Daraufhin war der ukrainische Booker zwar verständnisvoll, gab aber seine erste Vodka-Lesson zum besten: „In russia everyone hates vodka. Vodka is like bad girls. You don’t love them. But you fuck’em!“ Der Riegel wurde während der Show wohl verloren und somit floss das durchsichtige Russengold in Massen nachdem die ersten Shirts verkauft waren. Alles eskaliert, alle zerstören sich. Wunderbar. Die Meute ins Minitaxi gestopft ging’s ab zum Bahnhof. Auf der Fahrt kam uns ein Rudel Straßenhunde entgegen. Unser Taxifahrer heizte einfach easy drüber wie ein Killer in einem schlechten Action Film auf ProSieben verzieht er keine Miene, sagt nichts, sondern düst einfach weiter über Schlaglöcher und schlechten Asphalt. Für drei Tierfreunde an Board ein harter Schock und wir waren wieder wach.

Zur nächsten Station der Tour mussten wir nach Borispol fahren. Wir verbringen die Nacht auf kleinen Liegen in einem Abteil, das Schlafplätze für ca. 60-80 Leute über- und nebeneinander stapelt. Nach einer viel zu kurzen Nacht kommen wir in Kiev an und reisen eingequetscht zwischen 300 Reisenden weiter nach Borispol.

Und hier sind wir auch schon. Ich warte noch auf den Soundcheck und nach der Show besteht uns die große Hürde bevor die uns noch beschattet und vor der uns viel Panik gemacht wurde. Die russische Grenze wurde uns von vielen Seiten als sehr schwierig beschrieben. Vor allem da wir mit Touristenvisas reisen, somit also offiziell kein Geld als Musiker verdienen dürfen. Wir hoffen also mal stark, dass die 200 Shirts die wir an Board haben nicht auffallen und wir unsere Reise fortsetzen können. Soundcheck geht los, also dann bis später in Russland. Hoffentlich…

Freitag 12.10.12 – 11:54

Wir sind wirklich unterwegs. Kaum zu glauben, dass alles geklappt hat und wir jetzt mit Sack und Pack im Zug sitzen und zum ersten Stopp der LIFE Tour Ukraine & Russland fahren. Bisher waren wir es gewohnt wenn wir den Leuten erzählten was wir vorhaben ein „Hmm.“ oder „Jojo, macht ma“ zu ernten. In dem Fall Russland war das ganz anders. Wir haben noch nie so viele Meinungen, Ratschläge oder Horrorgeschichten gehört. Na klar hinterlässt das ein komisches Gefühl und man fragt sich ob man hier grade den Trip seines Lebens plant oder einen riesigen Fehler macht. Auf der anderen Seite standen viele hinter uns, freuten sich für uns und wünschten uns viel Glück auf unserem Abenteuer. Jetzt haben wir die erste Nacht im Zug hinter uns und haben noch eine Stunde Fahrt vor uns bevor wir in Ternopol, Ukraine ankommen.

Los ging es morgen in München, ganz klassisch S-Bahn wie immer, nur diesmal mit krass viel Gepäck und viel zu dicken Jacken für die Jahreszeit. In Wien steigt Niki, der auf der Tour die Shirts verkauft, in den Railjet nach Budapest ein. Mit Niki kommt auch Alkohol für Marcus und Michael an Board und so geht’s los. Unsere Reisegruppe zahlt es dem Businessmann heim, der uns von München bis Salzburg in schönem Denglisch mit seinen „Meetings“ seinem „Input“ und seinen „Conferences“ auf den Sack ging. Rache ist süß und so kann er sich jetzt anhören dass Marcus’ Penis wie ein Fliegenpilz aussieht wenn er Drogen darunter versteckt. Pech gehabt mein Lieber.

In Budapest steigen wir dann in den Hogwarts Express der uns bis zum nächsten Tag nach Ternopol bringen soll. Erstmal noch ein bisschen Bier, dann schlafen gehen, naja denkste. Nach mehreren Ausweiskontrollen von Soldaten und Polizisten an den Grenzübergängen stand der Fahrt nichts mehr im Weg, endlich durchschlafen.

Am nächsten morgen gegen halb elf auf einmal aufgeregte Schreie von Niki „Ahh wir müssen raus, Sasha wartet hier, was geht ab? Wir müssen aussteigen“. Er brüllt für abnormale 4,29,- € pro Minute ins Telefon in perfektem Wiener Englisch „Should weg o outsääde? Should we leave the träin?“ Falscher Alarm. Wir waren in Lviv wo unser ukrainischer Booker, und Grund für die Tour, Sasha am Bahnhof stand und mal Hallo sagen wollte. Alles easy also. Aber die Häuser und Brücken sind schon hart am Sack hier.

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Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
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