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Daniel Maloso – In And Out

Daniel Maloso – In And Out

Der Mexikaner Daniel Maloso veröffentlichte sein erstes Album bei dem argentinischen Label „Cómeme“, welches sich inzwischen einen Namen dafür gemacht hat junge lateinamerikanische DJs unter Vertrag zu nehmen. Wir haben reingehört.

Sobald man die ersten Töne des Albums wahrgenommen hat, denkt man wahrscheinlich automatisch an Justice. Man erwartet sich etwas Großes. Dieser Beat wird in „Shera“ eine Minute gelooped, bis die Vocals einsetzen. Spätestens dann merkt man, dass dieser Song und auch dieses Album nichts mit Justice zu tun hat. Man wartet und wartet, bis sich endlich irgendwas tun sollte, doch es passiert nichts. Der Opener hat eine stolze Länge von knapp sechs Minuten … durchgehend dasselbe.

 

 Leider entwickelt sich das Album nicht weiter. Es wiederholt sich und wiederholt sich und ist eine unendliche Fahrt mit simplem Beat. „They Came At Night“ wird exakt gleich gesungen, wie „Shera“ und die einzige Abwechslung ist (genauso wie bei „Shera“), dass beim Gesang gelegentlich die Tonlage erhöht. Der längste Track mit dem unaussprechlichen Titel „Mamihlgapinatapai“ ist schon fast eine Zumutung, weil sich einfach gar nichts tut und das auf fast sieben Minuten.

Daniel Maloso’s „In And Out“ könnte man am ehesten noch unter „Electroclash“ einordnen, es erreicht aber nicht mal annähernd das Niveau, wie beispielsweise das von den Pionieren Fisherspooner. Was fehlt, ist die Abwechslung. Die Ideen wären da gewesen, wurden aber nicht weiterentwickelt. „In And Out“ zieht sich in die Länge und wird einfach nicht spannend. Von Perfektion einfach keine Spur.

In aller Kürze:

Daniel Maloso
„In And Out“
bereits veröffentlicht

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