Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   Eosïn – Eosïn ï

Eosïn – Eosïn ï

Eosïn – Eosïn ï

Alternative Metalcore aus Graz. Braucht man nicht beachten? Wer so denkt, macht einen großen Fehler, verpasst er doch die Musik der jungen Band Eosïn. Im Jänner präsentierten sie ihr erstes Album. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!

Erst im Jahre 2010 fand sich die aktuelle Besetzung von Eosïn zusammen. Trotzdem wirkt ihre Musik als würden sie schon länger zusammen musizieren. Der beste Beweis dafür ist ihr erstes Album „Eosïn ï“.  Zwölf Titel (+ „Bonus Dreck“, und nein, das ist kein Tippfehler) zeugen von starker Musik, die sich gar nicht so leicht einem Genre zuordnen lässt.

Da gibt es gleich den ersten Track „State of Mind“. Metalcore ja, Alternative ja. Aber dazu kommt noch etwas: sehr thrashige Passagen, vor allem nach den gelungenen Tempi-Wechseln von schnell auf langsam.

Eine der größten Stärken der Band ist eindeutig der Gesang. Die cleanen Parts von Sänger Arthur Kroisel sind vielleicht noch etwas gewöhnungsbedürftig – aber nach wiederholtem Hören sehr überzeugend. Die Screams gefallen uns jedoch von Anfang an! Trotz der gesanglichen Härte bleibt Arthur im Gegensatz zu vielen Genrekollegen gut verständlich.

Ebenfalls hervorzuheben ist die Melodieführung. In allen Liedern ist eine klare Melodie zu erkennen, was den Ohrwurmfaktor um einiges steigert (z.B. im Song  „One Mistake“).

Fazit: Eosïn, eine noch relativ unbekannte Metalband, der man sein Gehör ohne lang zu überlegen, schenken darf. Man darf auf die Zukunft der Jungs gespannt sein.

In aller Kürze

Eosïn
„Eosïn ï“
VÖ: 01.2012

Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   Eosïn – Eosïn ï

Tags

Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
Related Article