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FAMP – Shining Lightning

FAMP – Shining Lightning

Nach sechs Jahren bringen FAMP, die Aushängeschilder der gepflegten, österreichischen Gitarrenmusik mit „Shining Lightning“ endlich ihr Debütalbum raus. Ob sich wirklich das lange Warten gelohnt hat, das verraten wir euch hier.

Dass sich FAMP (Florian, Andreas, Martin, Philipp) bei ihrem Erstlingswerk nicht zurücknehmen, lassen sie dem Hörer mit dem  eröffnenden Track „I Can’t Behave“  sofort merken. Zurückhaltung merkt man bei den 11 Songs – und auch 11 inkludierte  Gitarrensolis – von Anfang bis zum Ende absolut nicht und es ist verdammt gut so. Der Offbeat drückt unvermeidlich auf das Tanzbein, die Gitarren auf die Hüften und die Stimme auf die Gänsehaut.

Für jeden nostalgischen Musikgourmet gilt es jetzt wieder die Serviette in den Kragen zu stopfen, denn antun kann es einem der süße Ohrenschmaus der kleinen Oasis-Brüdern (oder waren es jetzt doch die Kooks) sehr schnell. Ebenso könnte man auch glauben, dass diese Stimme, die FAMP deren charmante Eigenheit verleiht von einem Verwandten von Liam und Noel (Gallagher, versteht sich natürlich) kommt, so grandios ist diese.

Es ist eine Scheibe, auf die sich das Warten einfach jede Sekunde der knappen 40 Minuten Spielzeit gelohnt hat. Ob man nun große Hymnen hören will, mit den Texten dahinschmelzen will oder einfach die Indie-Disco aufleben lassen will, bei FAMP ist das all inclusive. Dieses Album kickt, wie einst David Beckham seine Freistöße. Österreich, sei gewarnt, da fährt jemand auf der Überholspur.

In aller Kürze:

FAMP
„Shining Lightning“
VÖ: 07.09.2012

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