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Feuerschwanz – Szene Wien

Feuerschwanz – Szene Wien

Ein märchenhafter Abend voller Sagen, Legenden, Mittelalter und einer großen Portion Folk fand am 22.11.2012 in der Szene Wien statt. Wir sagen euch wieso wir uns wiedermal in Mittelaltermusik verliebten und was die wahre Stärke kleiner Konzerte sind.

Pünktlich um 19:55 startete die Bremer Mittelalter-Folk Band Versengold und trumpfte dermaßen stark und erfahren auf, dass sich nach den ersten paar Minuten eine Headliner-Stimmung breitmachte. Die Jungs präsentierten uns Älteres sowie auch Frisches – unter anderem mittelalterliche Köstlichkeiten aus ihrem bevorstehenden Album „Im Namen Des Folkes“. Sprachlos bewunderten wir die Leistung der „Vorband“, die sich gekonnt Sekunde für Sekunde tiefer in unser Herz spielte. Es ist einfach faszinierend: Plötzlich packt es einen, man beginnt mitzuspringen, oder mitzutanzen – es bilden sich Reihen und Kreise voller folk’scher TänzerInnen. Mit „es“ meine ich natürlich die Rhytmen und die Melodien, welche, gepaart mit den Gesangskünsten von Versengold, uns einfach begeisterten.

Versengold zeigte uns, warum es sich lohnt auch manchmal Vorbands eine Chance zu geben: Selten erlebten wir eine so gute und herzige Stimmung, wie während dieser 50 Minuten. Danke Versengold für diese schönen Augenblicke!

 Feuerschwanz legte dann ab 21 Uhr los und präsentierte uns sogleich ihr neuestes Album mit dem Titel „WalhalliGalli“. Die Stimmung wirkte anfangs interessanterweise nicht so begeistert, wie während des Auftritts von Versengold. Dies wird wahrscheinlich an dem etwas schwächelnden aktuellen Silberling von Feuerschwanz liegen. Die Stücke wirkten etwas zu modern, die mittelalterliche Band schien teilweise bizarr und fehl am Platz. Erst als sie die älteren, bekannteren Songs anspielten, hob sich die Stimmung zu dem Punkt, an den sie eigentlich gelangen sollte: Des Hauptmanns Geiler Haufen verschaffte Wien ein pures Besäufnis, Gelage und Lanzenturnier!

Die Stimmung erreichte wie erwartet ihren Zenit  bei „Met Und Miezen“. Gegen Ende wurde es wieder etwas ruhiger, was jedoch wiedermal klar an der Songauswahl lag. War die Setlist vor eineinhalb Jahren gigantisch und einfach „Feuerschwanz-würdig“, so war sie dieses Mal deutlich schwächer.

Nach dem Konzert mischte sich die Band unters Publikum und erlaubte uns, viele schöne Fotos zu knipsen und ein paar Sätze zu wechseln. Dies zeigt mal wieder die Stärke einer kleineren Location – Die Bands sind greifbar nahe und treffen sich mit dem Publikum/den Fans danach noch auf ein paar Humpen Bier – Versengold und Feuerschwanz machten da keine Ausnahme – im Gegenteil, die Bands präsentierten sich fannahe und sympathisch und hinterließen viele positive Erinnerungen.

Bis zum nächsten Mal!

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Lukas Elzbieciak

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