Fotzhobl – In Foab

Jürgen Oberhauser 28. Februar 2012 0

Nach den Alben „So wie es ausschaut“ und „Stille Post“ präsentieren uns die selbst ernannten Goschnrocker Fotzhobl ihr drittes Werk „In Foab“. Ich hatte die Ehre, das Album einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

 

Die Oberösterreicher sind auf „In Foab“ ihren Stil treu geblieben, es erwartet den Hörer sozialkritischer Mundart-Funk-Rap in gewohnt frecher Fotzhobl Manier. Obwohl die Mundart Texte für außenstehende nicht immer leicht zu verstehen sind, laden die lässigen Funk Rhythmen zum mit shaken ein.

Die zehn sehr abwechslungsreichen Songs befassen sich mit verschiedensten Thematiken von typischen Stammtischparolen (ma sågt jå nix – ma redt jå nur), über das Ausbrechen aus dem Alltag (“Hirnfasching”) bis hin zum gerappten „Revue passieren der guten Jugendzeit“ (“Soundtrack”). Den Abschluss macht die eher ruhige Nummer „Gspian“, die sich mit der Suche nach der wahren Liebe beschäftigt.

Produziert wurde „In Foab“ in Eigenregie, soundtechnisch muss man sich aber auf gar keinen Fall hinter großen Produktionen verstecken. Klar definierte Instrumente, ein Bass der angenehm das Hirn massiert und authentische Vocal Parts, eigentlich genau der Sound der eine Funk Platte ausmacht.

Im Großen und Ganzen ist „In Foab“ ein ehrwürdiger Nachfolger des schon sehr guten Vorgängers „Stille Post“, wir dürfen gespannt sein was man in Zukunft noch von den Fotzhoblern zu hören bekommt.

 

In aller Kürze

Fotzhobl
“In Foab”
VÖ – 9.3.2012

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