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Full Hit Of Summer Tag 1 – Arena

Full Hit Of Summer Tag 1 – Arena

Der erste Tag des Full Hit Of Summer Festivals ging gestern in der Wiener Arena über die Bühne. Dabei spielten zwei österreichische und zwei amerikanische Bands. Wie der erste Tag abgelaufen ist, lest ihr hier.

Ab 17:00 Uhr konnte man sich es im Hof der Arena gemütlich machen und sich schon mal für den ersten Tag einstimmen. Pünktlich um 17:45 begab sich die erste Band Mile Me Deaf auf die Bühne und gab ihr Bestes. Abgesehen davon, dass nur wenige Leute bereits um 18 Uhr in die Arena gefunden haben, konnten sie die Zuseher nicht unbedingt für sich gewinnen. Andererseits ist ein schwüles Wetter auch kein Vorteil für die Musiker. Letztendlich spielten sie vor einem überschaubaren Publikum und bedankten sich bei ihnen für ihr frühes Erscheinen.

 

Nach einer Umbauphase betraten die Fm4 Amadeus-Award-Gewinner M185 als zweite Gruppe die Bühne. Etwas besser, aber immer noch wenig die Anzahl der Besucher, allerdings trauten sich sogar ein paar Leute mehr bis zum Wellenbrecher.

Erst bei Two Gallants fanden die Zuseher den Platz vor der Bühne. Davor hätte rein theoretisch sogar ein Hubschrauber landen können. Die 2-Mann-Band besteht lediglich aus einem Gitarristen (Adam Stephens) und einem Schlagzeuger (Tyson Vogel) und trotzdem lieferten sie eine solide Show. Teilweise hatte man den Eindruck, Conor Oberst von Bright Eyes zu hören. Die musikalische Ähnlichkeit zu Bright Eyes kann man nicht abstreiten. Dennoch ist Two Gallants eine einzigartige Band, die mit ihren Hits wie „Steady Rollin’“, „Nothing To You“ und „You Losin’ Out“ an diesem Abend schöne Momente bescherte.

Um etwa 20 Uhr machten sie die Bühne für die Headliner des ersten Tags frei. Spätestens bei Eagles Of Death Metal füllte sich der Platz. Rechzeitig zum Start begann es zu regnen. Das machte nichts aus, im Gegenteil, es war die perfekte Abkühlung für eine hervorragende Performance. Nachdem Frontsänger Jesse „The Devil“ Hughes die Bühne betrat, brach lauter Jubel aus.

Bevor er zur Gitarre griff, ließ er sich noch vom Publikum so richtig feiern um danach mit der Glanznummer „Don’t Speak (I Came To Make A Bang!)“ und „Cherry Cola“ den Abend zu eröffnen. Nach jedem Lied erntet Jesse eine gehörige Portion Applaus. Es hatte den Anschein, dass er den Applaus benötigte, um weiterzuspielen. Aufgeputscht und ungebremst spielten sie weitere Eagles Klassiker „I Got A Feelin (Just Nineteen)“ und „Wannabe In L.A.“ auch wenn er gemeint hat, dass er es nicht bereut, jetzt in Wien zu sein.

Zum Schluss hin stieg das Stimmungsbarometer weit über 100% und das Naturspektakel (Blitze über ganz Wien) machte die ganze Atmosphäre noch intensiver. Die lautstarken Fans wurden noch mit einer Zugabe belohnt und man kann zu Recht behaupten, dass der erste Festivaltag erfolgreich war.

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