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Gebietsfinale Local Heroes 2012 – Arena

Gebietsfinale Local Heroes 2012 – Arena

Der größte Bandcontest der Nation geht nun zum achten Mal ins Finale. Wer aller das Gebietsfinale in der Arena gerockt hat und womöglich auch weitergekommen ist, lest ihr hier. Wer wohl gewonnen hat…

Den Contest eröffnen durften Small Theater. Mit ihrem energiegeladenen Alternative-Rock heizten sie dem Publikum und ihren Fans ein und schafften eine tolle Start-Atmosphäre.

Als Nächstes standen Infamous auf der Bühne. Das Trio konnte sich auf ihre tolle Fanbase verlassen, die zum gut gespielten Punkrock die Band feierte.

 

Achtung, Geheimtipp!! Wer bei Freesome nicht abgeht, sollte für klinisch tot erklärt werden. Mit Alternative-Rock, einer Wahnsinns Stimme und kleinerer Tanzeinlagen des Kontrabassisten zogen sie das Publikum sofort in ihren Bann. Obwohl die vereinzelten Kazoo-Einlagen manchmal nicht ganz „in tune“  waren, war der Sound beinahe perfekt und so auch der Auftritt. Für mich die beste Band des Contests. Ob die Jury auch so denkt?

Weiße Hemden auf der Bühne, Moshpits im Publikum. Mr.White sind an der Reihe! Die Weißhemdenpunker bieten eine tolle Show, das Publikum dankt mit den ersten Moshpits des Abends. Ob es für das Finale gereicht hat?

In Sachen Publikums-Kontrolle macht an diesem Abend niemand den Freaky Urban Troopers Konkurrenz. Ihren Stil bezeichne ich jetzt mal ganz kühn als Funk, obwohl sich viel mehr musikalisch hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Was auch immer es ist, den Leuten gefällt es und der Jury auch. Die schickt die Troopers ins Finale, wo sie zusammen mit zwei weiteren Bands um den Titel „Local Hero 2012“ kämpfen werden.

Was als Nächstes bei Sonnensturm passiert, kann nur schwer in Worte gefasst werden. Deswegen versuche ich erst gar nicht, ihren Stil zu beschreiben. Hier ist der Name Programm. Irgendwo zwischen Indie, Ethno und Electronic schaffen Sonnensturm ihre eigenen Klangwelten und reißen das Publikum vollkommen mit. Irgendwo in der Mitte des Sets tauchen plötzlich Funken-Sprüher in der Menge auf und runden den Auftritt auch visuell ab. Wow.

Als Nächstes stehen Spam auf der Bühne und haben anscheinend ihr Publikum selbst mitgebracht. Der Saal ist gefüllt mit Kids, deren Eltern und „Spam, Spam!“-Rufen. Anfangs geht noch alles gut, doch ab der Hälfte des Sets geht der Sound den Bach hinunter. Eine Gitarre nach der anderen fällt aus und Sänger/Gitarrist Alexander muss sich mit einem Vocal-Gitarren Solo behelfen. Trotz der widrigen Umstände ein gelungener Auftritt.

Als Keleven an diesem Abend auf die Bühne gingen, dachten sie höchstwahrscheinlich nicht daran, dass sie nach ihrem Auftritt im Finale stehen würden. Doch genau das passierte. Ob es am Songwriting der Rocker, der Performance oder beidem lag, weiß bloß die Jury. Und diese hat entscheiden. Keleven stehen im Finale!

Last but not least demonstrieren Last Aid, das auch wenn man als letzte Band auftritt, der Auftritt genauso gut/schlecht bewertet wird, wie alle anderen auch. „Blues-Rock zum Abschluss kommt gut.“, denkt sich auch die Jury und schickt sie ins Finale. Verdient, meine ich.

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Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
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