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Jennifer Rostock – Republic

Jennifer Rostock – Republic

Am 9. März gastierten die Berliner Jennifer Rostock im Zuge der „Haut und Haar“-Tour im Republic Salzburg. Warum gerade männliche Konzertbesucher zum Zug kamen und an dem Abend mehr Brüste als in einem guten Porno zu sehen waren, lest ihr hier.

Zur Primetime um Punkt 20:15 betrat die Vorband Ich Kann Fliegen die Bühne und beschallte mit poppigem Rock die schon gut gefüllte Halle. Ein Song nach dem Anderen klopften sie von der Stange, doch mehr als ein „mit dem Fuß mitwippen“ war auch hier nicht drinnen. Einige nutzten noch die gute Gelegenheit, um sich Bier zu kaufen – vorne wurde es bereits eng. Das Publikum war im gesamten recht „teenie“. Hauptsächlich junge Mädchen standen in den ersten Reihen, diverse Piercings ragten, so schien es, aus jeglichen jugendlichen Nasen, Mündern und allen anderen vorstellbaren Gesichtswinkel. Auch die Frisuren (vorallem der weiblichen Gäste) waren zum Haare raufen – hier wurde mir erst wieder bewusst, dass „Emo“ doch noch ein bisschen „in“ ist. Teenietreff war es trotzdem noch keiner, es war auch eine Menge an StudentInnen und an jungen Erwachsenen im Auditorium, die den Altersschnitt erhöhten…

 

 

Acht Roadies räumten auf der Bühne förmlich alles um, was nicht niet- und nagelfest war. Die ganze Bühne erstrahlte nach einer guten halben Stunde in Orange. Es wurde dunkel und gekreischt. Das Intro ließ das Publikum tiefer atmen. Schließlich betraten die Musiker, eigentlich die Nebenakteure des Abends, die Bühne und erhitzen diese für die gleich darauf folgende Jennifer Weist, die mit „Stur“ ein Motto für den Abend festlegte. Mit „Feuer“ brannte das Herz der Zuschauer endgültig und durch das Öffnen der Lederjacke entblößte sich die Sängerin dann schon fast komplett – Sex war jetzt an der Tagesordnung.

Mit „Prost, ihr Säcke…“ eröffnete sie ihre erste Ansage, fortgesetzt mit der Aufforderung, dass sie an dem Abend noch „Titten und Schwänze“ sehen will, aber zu später. Nun richtete sie sich ihr „Kleid“ und berührte ihre „Titten“ innig, ehe es mit ihrer Single „Mein Mikrofon“ weiterging. Später schipperte ein Mädchen mit einem Schwimmreifen und einer Flasche Sekt durch das Publikum und war wohl „Der Kapitän“.

 

Danach drehte es sich wieder um die Oberweiten. Jennifer wollte jetzt „Titten“ sehen. Kurz wurde gezögert, ehe ein paar Mädchen auf den Schultern der Burschen sitzend, ihre Brüste preisgaben. Eine nach der Anderen lies ihre Brüste aus den Körben und von Jennifer Rostock, sowie von dem Publikum bewerten– als Belohnung gab es für die Damen Cuba-Libre. Nur einen Tag nach dem hochgelobten Weltfrauentag, durfte man leider Zeuge eines fast schon billigen „Konzertpornos“ werden…

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