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Michael Mayer – Mantasy

Michael Mayer – Mantasy

Wenn sich der Chef des erfolgreichen Kölner Electro-Labels „Kompakt“ dazu entschließt, nach acht Jahren wieder ein Solo-Album zu veröffentlichen, dann sind Trubel und hohe Erwartungen schon mal vorprogrammiert. Wir haben reingehört.

Wirklich still war es nie um Michael Mayer. Seit seinem letzten Album „Touch“, das 2004 erschienen ist, gab es zahlreiche Remixes, Singles und Mix-CDs. Doch wenn ein neues Studioalbum released wird, ist das schon eine kleine Sensation. „Mantasy“ heißt das Werk und alleine das Artwork verrät bereits, dass sich hier etwas Ungewöhnliches verbirgt.

 

 „Mantasy“ muss man sich vielleicht wie einen Filmsoundtrack vorstellen. Oder wie eine Reise in das Ungewisse, bei der man nach jeder Ecke auf ein Neues überrascht wird. „Sully“, der Opener, ist ruhig, entspannt und wiegt den Hörer sanft in Sicherheit. Gleich der zweite Track mit dem kryptischen Namen „Lamusetwa“ entreißt einem eben diese und man findet sich in einem schizophrenen, grandiosen, musikalischen Labyrinth wieder.

 Den Titeltrack kann man gut und gerne als den Ersten discotauglichen dieses Album bezeichnen und wird direkt gefolgt von einem etwas schnelleren Ambientmix namens „Roses“. Zum Fingerschnippen verleitet einen der 80’s Synth-Pop Song „Rudi Was A Punk“ und das Gesamtwerk klingt aus mit dem einzigen Vocaltrack „Good Times“, welcher auch als erste Singleauskopplung gewählt wurde. Insgesamt darf man aber mit großer Vorfreude in den CD-Laden seines Vertrauens laufen und sich Michael Mayer’s „Mantasy“ holen.

In aller Kürze:

Michael Mayer
„Mantasy“
VÖ: bereits veröffentlicht

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