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My Inner Wealth – Tears Fall Down

My Inner Wealth – Tears Fall Down

My Inner Wealth nennen sich fünf talentierte Herren aus dem Süden Österreichs, die mit ihrer Musik ihren Lebenstraum zum Ausdruck bringen. Ob sich das Zuhören dabei lohnt, erfahrt ihr nach einem Klick!

2003 gegründet von Sänger Stefan Novak alias Noel Royal (alle Mitglieder haben Künstlernamen), ist die Band nach anfänglichen Besetzungswechseln seit 2008 miteinander unterwegs. Zusammen nahmen sie im eigenen Studio ihr erstes Album auf, eine klassische Hardrockscheibe mit 13 energetischen Songs.

Das Quintett verpackt in ihren Liedern die großteils traurigen Texte in druckvollen Schlagzeugrhythmen, klirrenden Gitarrenriffs und dynamischen Basslinien. Vor allem bei Instrumentalparts geben sich die Kärntner hörbar viel Mühe.

Schon der Opener von „Tears Will Fall“ klingt vielversprechend, doch erst der Dritte „I’ll Be Ok“ lässt einen wirklich aufhorchen. Auch die darauf folgende, mit dem Album gleichnamige Nummer begeistert. Der sechste Song kann leider weniger überzeugen, da er alles in allem eher chaotisch statt aggressiv klingt.

Zum Ende hin werden die fünf Musiker auch etwas ruhiger. Während das 12. Lied neben den ruhigeren Strophen noch mit einem knalligen Refrain aufwartet, greift man beim letzten Track „Salvation“ dabei überraschenderweise nur noch zur akustischen Gitarre.

Mehr Überraschungen hat die Platte leider nicht zu bieten. Trotzdem kann man My Inner Wealth nicht vorwerfen, etwas falsch gemacht zu haben. Die Gruppe hat Potenzial und versucht nicht, das Genre neu zu erfinden. Ihr Longplayer bietet eine Reihe Ohrwürmer, mit allesamt guten Texten und passender Musik. Für die Zukunft sollte man jedoch einen Weg finden, aus der Masse an Hardrockbands herauszustechen.

In aller Kürze:

My Inner Wealth
„Tears Fall Down“
VÖ – Juni 2010

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