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NALE – Ghost Road Blues

NALE – Ghost Road Blues

„We break your neck, you shake your ass…“. Mit diesem Satz beschreiben sich die Musiker von NALE. Wie weit dieser Slogan auf ihrem neuesten, am 12. Oktober veröffentlichten, Album „Ghost Road Blues“ verwirklicht wird, könnt ihr wie immer hier nachlesen.

Dass Bands häufig von Genregrößen wie  Motörhead und Danko Jones stark beeinflusst werden, ist ja nicht unbedingt etwas Neues. Trotzdem finden sich immer wieder Bands, die im Windschatten ihrer Helden durchaus Großes vollbringen.

So zum Beispiel die vier Schweden von NALE. Diese brachten am 12. Oktober ihr Debütalbum namens „Ghost Road Blues“ unter die Leute. Gleich mit dem ersten Song „Basher“ geht’s voll los. Tiefe, brutale Powerchords gepaart mit präzisem Schlagzeug werden vom brummenden Gesang von Mathias Blom gekrönt. Dieser erinnert uns an eine Mischung von Robert Flynn (Machine Head) und Alexi „Wildchild“ Laiho (Children of Bodom).

 Brutal geht es weiter, besonders cool wird es allerdings bei „Rise“. Der groovige Rhythmus der Gitarre geht einfach in alle Glieder. Spätestens hier geht auch der zweite Teil des zu Beginn erwähnten Satzes: … „you shake your ass“ voll und ganz auf.

In der Mitte des Albums gibt es mit „Burning“ eine kurze Entspannungspause, nach einer halben Minute geht es jedoch wieder mit voller Power weiter.  Zum Beispiel mit „The Fun in Funeral“,  wobei hier den Nackenmuskeln keine Pause gegönnt wird.

Nach knapp einer halben Stunde ist „Ghost Road Blues“ schließlich zu Ende, zurück bleibt die Erinnerung an sehr gute Musik, doch um die Songs auch längerfristig im Kopf behalten zu können, wird man wohl nochmals von vorne beginnen müssen.

Fazit: NALE bieten uns ein sehr tolles Debütalbum, welches an Kraft und Power nichts zu wünschen übrig lässt, auch wenn der große Ohrwurm vielleicht noch fehlen mag. Wir sind uns jedoch sicher, dass dieser im Laufe der Zeit auch noch kommen wird!

 

In aller Kürze

NALE
„Ghost Road Blues“
VÖ: 12.10.2012

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