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Periphery- Periphery II: This Time, It´s Personal

Periphery- Periphery II: This Time, It´s Personal

Innerhalb eines Jahres haben sich Periphery zur Dream Theater Vorband und Vorreiter des neuen Genres Djent entwickelt und bringen jetzt ihr zweites Album heraus. Das Warten hat sich gelohnt.

 

Wer sich in letzter Zeit ein wenig in der Welt des Metal umgehört hat, dürfte um den Begriff Djent kaum herumgekommen sein. Doch was ist Djent jetzt eigentlich? Ein Genre, eine Spielart? Oder doch irgendein Gericht aus Japan? Erstmals von der Band Meshuggah verwendet, beschreibt es eine bestimmte Art Gitarre zu spielen. Dabei wird die Saite mit dem Plektrum von unten angerissen, wodurch ein Percussion-artiger, abgehackter Sound entsteht. Egal ob man Djent jetzt als Spielart oder als neues Genre sieht, Periphery sind dabei immer im Gespräch.

„Periphery II“ lässt sich allerdings nicht auf diesen einen Begriff zusammenfassen. Durch den Erfolg des ersten Albums gestärkt, erleben wir auf dem Nachfolger eine sichtlich gewachsene, selbstbewusstere Band. Gitarrentechnisch lassen Periphery keine Wünsche offen, sogar John Petrucci, seines Zeichens Gitarrist von Dream Theater, liefert eines der prominenten Gast-Soli ab. Vom Gesang her erinnert Sänger Spencer Sotelo streckenweise an seinen Kollegen von Protest The Hero, singt aber sowohl clean als auch die Growls und Screams perfekt.

Kritik wäre hier Meckern auf hohem Niveau. Die Rhytmusfraktion Bass/Schlagzeug verdient an dieser Stelle besonderen Respekt. Matt Halpern und Nolly Getgood grooven sich einmalig durch die 14 Songs und halten die Band zusammen. Trotz der progressiven Einflüsse (vertrackte Rhythmen, teilweise recht hoher Gesang) ist das Album nie anstrengend zu hören. Die vereinzelten elektronischen Samples stören ebenfalls nicht, da sie nur Akzente sind und gottseidank nicht überhand nehmen.

Wer also auf neuen, innovativen Metal steht und an Bands wie Meshuggah oder Protest The Hero Gefallen findet, dem sei Periphery II besonders ans Herz gelegt. „ Nur nicht von der schieren Macht dreier Gitarren abschrecken lassen“ lautet hier die Devise.

 

 

In aller Kürze

Periphery
Periphery II: This Time, It´s Personal
VÖ: Juli 2012

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