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Primal Fear – Szene

Primal Fear – Szene

Das Echo der Metal-Hymnen schallt bis heute noch und erlaubt uns, an die wunderbaren gemeinsamen Stunden mit den Fürsten des Power-Metals genüsslich zu erinnern. Dragony, Palace, Brainstorm und Primal Fear: Wir vermissen euch!

Ein perfekter Abend, mit tollen Bands und tollem Sound – solche Konzerte bekommt Wien selten zu sehen. Die Jungs aller vier Bands gaben wirklich alles, um uns den Abend zu versüßen und uns zu den Wurzeln des Power Metals zurückzuführen. Das Ganze begleitet von einer wirklich guten und sympathischen Bühnenshow, meisterlichen Gitarrensoli und einer Menge an Applaus und Jubel.

Auch wenn das Publikum durchschnittlich Ende 30, Anfang 40 war – gefeiert wurde als würde es kein Morgen geben und somit konnten die Bands auch trostlos alles geben.

Opener waren die Österreicher von Dragony, welche nicht einmal den Heimattrumpf ausspielen mussten. Gekonnt schafften sie es, die Stimmung anzuheizen und Appetit auf ihr Album zu machen (Review folgt in naher Zukunft). Die Stimmung, die Musik und der Gesamteindruck waren von Anfang an auf der Seite der Bands: Man merkte jeder Band an, dass sie richtig Spaß auf der Bühne hatten und sich mit dem Wiener Publikum wohl fühlten.

Als nächstes kamen die Schwermetaller von Palace auf die Bühne, welche nicht nur ordentlich Gas geben, sondern auch für einen erneuten Stimmungsanstieg sorgen konnten. Nach dem erfolgreichen Auftritt konnte der Merchandising-Stand einige Palace-Shirts als „erfolgreich vermarktet“ melden – absolut gerecht, fair und vor allem verdient. Selten hat uns eine Band von Anfang an so sehr gemundet.

Die Nachfolger von Palace waren dann Brainstorm, welche vor einer schwierigen Aufgabe standen: Palace hat sowohl sehr für Tempo und gute Stimmung gesorgt als auch die Qualität der Musik gekonnt nach oben geschraubt – das zu toppen erschien sich als sehr schwierige Aufgabe. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die Musik von Brainstorm deutlich langsamer, als die der Vorgänger ist. Es erwies sich jedoch die scheinbar überirdische Fügung, dass selbst Brainstorm noch einen „drauflegen“ konnte – Die Musik und die Stimmung waren wirklich perfekt, und die Deutschen haben es gekonnt geschafft, das Beste aus der Situation zu machen. Unsere Augen glänzten vor Freude, denn der endgültige Höhepunkt des Abends nahte mit großen Schritten und bis jetzt konnte uns jede Band mit ihrer Leistung überzeugen.

Headliner und Könige des Abends waren wie zu erwarten die Power-Metaller von Primal Fear. Die Stimmung hatte wirklich ihr Maximum erreicht und die Band gab wirklich alles – Selten packte uns die Stimmung und die Motivation so sehr, wie es bei Primal Fear der Fall war. Alles passte, sowohl Musikauswahl, als auch die technische Leistung. Einzig das Publikum wurde gegen Ende immer schlapper – dem konnte jedoch Primal Fear gekonnt entgegensteuern. Zu den richtigen Zeitpunkten spielten sie ruhige und entspannende Stücke, um sie dann wiederum mit schnellen Hits zu krönen.

So erwarten wir uns Konzerte im Bereich des Schwermetalls – Danke an die tolle Organisation und Veranstaltung für den gelungenen und schönen Abend. Wirklich Top Leistung – Standing Ovations für die Bands!

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Lukas Elzbieciak
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