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Rage – 21

Rage – 21

Ein so mancher wird sich fragen: „Wieso heißt die Platte genau „21“? Besondere teuflische Bedeutung oder Ritual? Keineswegs, es ist ganz einfach das unglaubliche 21. (!) Album der deutschen Metaller Rage. Was genau euch auf diesem Brett erwartet, lest ihr hier.

 

 

 

So richtig lassen sich Rage keinem Genre zuordnen. Zwar spielen sie ganz eindeutig  guten „alten“ Metal, im Verlauf des Albums preschen Peavy Wagner und seine Mannen durch viele verschiedene Subgenres wie Speed- und sogar Death-Metal. Auch gesanglich tut sich auf der Platte einiges. Leadsänger und Bassist Peter „Peavy“ Wagner liefert eine bemerkenswerte Vielfalt an stimmlichen Höchstleistungen ab. Von brutalen Growls über keifenden Death-Metal „Gesang“ und Falsetttönen ist alles dabei.

 

 

 

Victor Smolski, seines Zeichens Gitarrist, fegt einmal mehr über seine sechs Saiten und sorgt mit technischer Raffinesse und geschickt eingesetzten Effekten für offene Münder und Ohren. Wer seine Ohren noch dazu spitzt, wird auf ein paar interessante (positive und negative) Sachen stoßen. So kommt das Wort „Disease“ (eng. Krankheit) gefühlte 100mal vor, was dem Hör-spaß aber nur im Entferntesten einen Abbruch tut.

Sinn für Humor bewiesen Rage schon, als sie mit „Staight To Hell“ einen Teil das Soundtracks für „Der Schuh des Manitu“ beisteuerten. Auch der neue Song „Death Romantic“ handelt von einer missglückten Facebook-Liebe, was jetzt nicht unbedingt als 100% „True“ bezeichnet werden kann.

Wer Rage noch nicht kennt, sollte das schnell aufholen und sich „21“ kaufen. Aber auch allen anderen sei  das neue Album wärmstens an Herz gelegt. Der einundzwanzigste Sprössling der Band ist ein gewaltiges Paket, das alles Gute und Metallische vereint und nicht viel besser hätte werden können.

 

 

In aller Kürze

Rage
„21“
VÖ – 24.02.2012

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