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RAM – Death

RAM – Death

Metal aus dem hohen Norden? Bitte, gerne!! Obwohl es RAM schon seit ca. 10 Jahren gibt, machen sie erst jetzt mit ihrem Album „Death“ so richtig auf sich aufmerksam. Ob das insgesamt vierte Album mehr als die anderen überzeugen kann?

Metal kann ja manchmal etwas kompliziert werden, wenn Bands sich als „Post-Modern-Underground-Hardcore-Djentgrind“ bezeichnen. RAM machen es einem leicht, denn sie bleiben dem einzig wahren Heavy Metal treu. Als Frontmann Harry Granroth die Band in 1999 formierte, war es sein Ziel, eine echte Heavy Metal Band zu gründen. Mit einem starken ersten Album im Rücken rückten sie aus und gingen auf Tour. Seit letztem Jahr standen sie im Studio und präsentieren uns nun ihr insgesamt vierte Album.

Eigentlich hab ich ja nichts gegen Album-Intros, aber wenn diese dann geschlagene Vier Minuten dauern und nur aus elendslangen, liegenden Powerchords und Glockenläuten bestehen, frag ich mich dann doch: „Ist das wirklich nötig?“ Aber das ist Ansichtssache. Fest steht jedoch, dass Song #5 „Defiant“ ein frühes Highlight des Albums ist. Ganz im Stile von Judas Priest und Iron Maiden geht es hier sehr schön metallisch zur Sache. Leider gibt es abgesehen davon nicht viel Neues auf dem Album. Heraus sticht auch noch Song#9 „Flame Of The Tyrants“, ansonsten bietet das Album leider nicht viel Abwechslung.

Für Fans des klassischen Heavy-Metal ist dieses Album sicherlich eine nette Erweiterung der Sammlung, da als einzig großer Kritikpunkt die fehlende Abwechslung im Songschema zu erachten ist. Wer sich daran nicht stößt, wird auch an diesem Album seine Freude haben.

 

In aller Kürze

RAM
„Death
VÖ – 31.01.2012

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