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Serj Tankian – Harakiri

Serj Tankian – Harakiri

Am 10. Juli brachte Serj Tankian sein inzwischen drittes Soloalbum, „Harakiri“ auf den Markt. Dass der Frontman von System of a Down auch alleine eine sehr gute Figur macht, ist ja schon bekannt. Ob er uns auch mit „Harakiri“ überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.

„Harakiri“ ist ein klarer Beweis dafür, wie wichtig Serj Tankian für System of a Down ist. Und dennoch ist das Album kein neues System-Werk. „Harakiri“ orientiert sich mehr an Serj Tankians‘ erstem Solo-Album „Elect The Dead“. Der Rock tritt wieder klar in den Vordergrund.

Diesen Umstand erkennt der Zuhörer bereits beim ersten Song, „Cornucopia“. Eine sehr feine Rocknummer, die jedem Fan vor allem durch die einzigartige (und professionell ausgebildete!) Stimme Serjs‘ gefallen wird.
Dass Herr Tankian aber auch sehr schräge Dinge mit seiner Stimme zum Besten geben kann, zeigt er im Lied „Ching Chime“. Und trotzdem (oder genau deswegen?) wird diese Musik im Gedächtnis bleiben.

Und auch der Titelsong des Albums begeistert uns auf ganzer Linie: Ein unglaublicher Gitarrensound gepaart mit einer scheinbar einfachen, aber einprägsamen Gesangslinie. Die Abwechslung zwischen den ruhigeren und wilderen Parts des Songs sind sehr gut getroffen. Ein sehr emotionales Lied!

Fazit: Das ganze Album ist ein Genuss, man kann es sich wieder und wieder anhören und es wird einem nicht langweilig werden. Was uns besonders freut: „Harakiri“ ist erst der Beginn einer vierteiligen Album-Serie von Serj Tankian. Nächstes Jahr soll bereits der zweite Teil namens „Orca“ erscheinen, welcher, vollkommen anders, rein symphonisch werden soll. Wir sind gespannt!

In aller Kürze

Serj Tankian
„Harakiri“

VÖ: 10. Juli 2012

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