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Sonata Arctica – Stones Grow Her Name

Sonata Arctica – Stones Grow Her Name

Am 18. Mai brachten die Power-Metaler von Sonata Arctica ihr neuestes Werk „Stones Grow Her Name“ heraus. Anfangs waren wir nicht ganz überzeugt. Warum ihr dem Album trotzdem euer Ohr leihen solltet, lest ihr hier:

 

Sonata Arctica starten auf ihrem neuesten Longplayer „Stones Grow Her Name“ gleich in typischer Power-Metal Manier: bombastische Gitarrenakkorde, ein sehr ausschweifender Gesang und natürlich die Orgel/Chor-Arrangements mit dem Keyboard. Klingt nicht schlecht, nur fehlt uns was. Zu altbekannt wirkt die Musik, ohne jegliche Innovation.

 

 

Trotzdem bietet sich beim dritten Track ein erster Höhepunkt: Nach einem wirklich sehr schönen Intro startet „Losing My Insanity“ voll durch. Das Spannendste in diesem Song liegt hier vielleicht im Detail der Gitarrenarbeit: In den kurzen Sequenzen, in denen die Gitarre keine Powerchords spielt, kommt das Motiv aus dem Piano-Intro zur Geltung. Und die Solo-Passagen sind auch sehr gelungen.
Trotz solcher interessanten Kleinigkeiten geht es in besagter Power-Metal Manier weiter. Nur gegen Ende kommt mit der (bereits erwarteten) Ballade ein gewisser Bruch. „Don’t Be Mean“ ist vollkommen akustisch, was jedoch leider nicht gleich schön bedeutet. Zu übertrieben wirkt das Stück, zu unglaubwürdig, zu wenig intim.
Zum Schluss des Albums freuen wir uns aber noch über die sehr ins Progressive gehenden Songs „Wildfire“, sowohl Part I als auch Part II. Hier scheinen wir vorzufinden, was wir beim restlichen Album vermissen: eine gewisse Abhebung von der Masse. Vor allem das Intro zu Part II gefällt uns sehr gut!

Fazit: Vielleicht lässt der obige Artikel das Album nicht gerade glänzend erscheinen, trotzdem sei an dieser Stelle noch erwähnt: Schlecht ist das neue Album von Sonata Arctica nicht! Der Gesang reißt mit, es gibt genügend einprägsame Melodien und ebenso genügend Stellen zum Bangen! „Stones Grow Her Name“ ist wir ein Actionfilm: Nicht unbedingt DIE Meisterleistung schlechthin, aber auf alle Fälle hörenswert.

 

In aller Kürze

Sonata Arctica
Stones Grow Her Name

VÖ: 18. Mai 2012

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