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The Amity Affliction – Chasing Ghosts

The Amity Affliction – Chasing Ghosts

Vor vier Jahren veröffentlichten die Australier ihr Debütalbum „Severed Ties“. 2012 lassen sie nun ihr mittlerweile drittes Album „Chasing Ghosts“ von der Leine. Wir haben für euch reingehört.

The Amity Affliction steigen mit vollem Karacho in das Album ein. Der erste Song „Chasing Ghosts“ geht sofort ins Ohr, der melodische Refrain bietet hervorragendes Mitsing-Potenzial und die Strophen lassen jeden Mosher vor Freude gegen die Wand schlagen.
Track zwei „Life Underground“ beginnt etwas ruhiger und langsamer, entwickelt sich dann aber zum Midtempo-Hit. Selbst die, mit Elektro-Samples überladene, Bridge stört den Hörgenuss kaum.

Ein Highlight des Albums ist, neben dem Opener, ganz klar „Open Letter“. Brachialer Breakdown-Start, mit Uptempo Strophen und clean gesungenen Refrains. The Amity Affliction schaffen es den längst totgeglaubten Mix aus Clean und Shouts frischen Wind zu verleihen. Man muss es selbst gehört haben, um den eigenen Touch zu erkennen. Meist liegt das Außergewöhnliche im Detail!

Neben dem Musikalischen überzeugen The Amity Affliction mit ihren Texten. Musikrichtungen wie Post Hardcore oder Metalcore sind heutzutage oft geprägt von christlichen Bands, die ihre Ansichten über ihre Musik verbreiten (wollen). Die Australier beschäftigen sich aber keineswegs nur mit Belanglosigkeiten, sondern ebenfalls mit den ernsten Dingen im Leben, wie zum Beispiel der Vergänglichkeit. Sie besingen diese Themen aus einer realistischen Sichtweise – schonungslos und düster.

Der Erfolg gibt ihnen eindeutig recht – „Chasing Ghosts“ stieg in der ersten Woche auf Platz 1 der ARIA Charts in Australien ein. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass die vier Jungs auch hierzulande den Durchbruch in der Szene schaffen. Wir gönnen es ihnen!

In aller Kürze

The Amity Affliction
„Chasing Ghosts“
VÖ – bereits veröffentlicht

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Alexander Blach
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