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The Sorrow – Arena

The Sorrow – Arena

22.12.12: Tag 1 nach dem Weltuntergang – die Arena Wien bebte. Nicht wegen der Apokalypse, sondern wegen The Sorrow, die ihre Misery Escape – Tour in Wien beendeten. Unterstützung bekamen sie von  Endiryha und Blood Catapult.

 

 

Gegen 20:00 Uhr kamen Blood Catapult auf die Bühne. Wenn man die Jungs noch nie auf der Bühne gesehen hat, dann erschrickt man leicht – die komplette Band war blutverschmiert. Vor allem der Sänger der Band bediente das Klischee eines psychopathischen Metzgers. Die Kombination aus Blut im Mund, Metzgerschürze und Schwert bzw. Axt lassen keinen Zweifel daran. Der Höhepunkt der bizarren Show war der angedeutete Mord am Christkind. Trotz dieser extremen Darbietung schaffte es Blood Catapult nicht, alle Leute vor die Bühne zu locken und einige machten den Eindruck, als ob sie die Show mehr faszinierte als die Musik. Nach 30 Minuten war dieses Spektakel dann vorbei.

Der zweite Akt des Abends war Endiryah.Man merkte sofort einen Erfahrungsunterschied. Die Jungs waren viel dynamischer auf der Bühne und schafften es so auch, das Publikum mitzureißen. Die Fans klatschten mit und einige ließen sich auch zum Moshen animieren. Insgesamt lieferte die Band eine wirklich gute Show ab – das Publikum sah das ebenso und verlangte lauthals eine Zugabe. Nach einer kurzen Absprache gaben die Jungs noch „Back to the Surface“ zum Besten und Sänger Alex Pegac sprang ins Publikum und brüllte sich im Moshpit die Seele aus dem Leib. Endiryah machten einen hervorragenden Job und heizten das Publikum richtig auf.

Als The Sorrowdie Bühne betraten, jubelte die mittlerweile sehr gut gefüllt Halle. Die Vorarlberger hatten beschlossen, das Finale ihrer sieben-wöchigen Misery-Escape – Tour in der Arena Wien zu feiern. Wie man am sehen konnte, war das mit Sicherheit kein Fehler. Noch dazu nachdem Bassist Tobi nach seinem Missgeschick wieder fit war und wie gewohnt spielen konnte. Bei „Crossing Jordan“ animierte Mätze alle Fans sich niederzuknien und auf sein Zeichen hochzuspringen – gesagt, getan. Nachdem alle wieder auf ihren Beinen waren, war die Stimmung der Wahnsinn. Überall tanzten, moshten, klatschten und sangen die Leute.
Insgesamt konnte man deutlich merken, dass The Sorrow in Wien schon sehr vermisst wurden. Die Stimmung war großartig. Alles in allem also ein würdiger Beginn der Zeitepoche nach dem 21.12.12.

 

 

 

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One Comment
  • Smarties_w

    Lieber Andreas Straßmayr,
    Ihre Recherchetätigkeit und Berichterstattung lässt ja wirklich zu wünschen übrig, dabei dachte ich immer, dass das Kernfunktionen eines Reporters / einer Reporterin sind. Hätten Sie richtig recherchiert, wäre Ihnen sicher aufgefallen, dass sich bei der Band „Blood Catapult“ nicht nur „Jungs“ befinden, sondern dass dort auch eine herausragende SchlagzeugerIN Mitglied ist. Sie sollten sich selbst einen Gefallen tun, und Ihre Arbeit beim nächsten Mal gründlicher erledigen, denn sonst ist diese überflüssig.