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Tyler Ward – Arena Wien

Tyler Ward – Arena Wien

Ursprünglich war geplant, dass Tyler Ward im Wiener Chelsea auftritt, doch der riesengroße Publikumsandrang war zu viel für dieses Lokal. Schlussendlich wurde das Konzert in die Arena verlegt. Wie der smarte Musiker angekommen ist, erfahrt ihr hier.

 

Pünktlich um 21:00 Uhr begann das Vorprogramm von Tyler Ward: Nick Howard kam mit seiner Gitarre auf die Bühne. Die Konzerthalle war zu diesem Zeitpunkt bereits gut gefüllt. Alleine mit der Menschenmenge, die zu diesem Zeitpunkt vor der Bühne jubelte wäre das Chelsea hoffnungslos überfordert gewesen. Der Engländer kam super beim Publikum an. Mit seiner groovenden Akustik-Musik heizte er den Fans richtig ein. Die Stimmung war für eine Vorband richtig, richtig gut – Massenweise Neonbänder winkten Nick Howard (Interview) zu. Teilweise mutierten die Fans zu einem Chor und sangen lauthals mit Nick – nicht nur bei den Covers von Lynyrd Skynyrd’sFree Bird“ oder Michael Jackson’sMan in the Mirror“. Gegen 21:30 war der erste Teil des Abends vorbei und alles wartete auf den Hauptact.

Kurz vor Tyler Wards Auftritt standen dann wirklich alle Gäste vor der Bühne und der Saal war sehr gut gefüllt. Die Umbaupause hatte ihren Namen nicht unbedingt verdient. Es kamen lediglich einige Stehlampen und kleinere Verstärker auf die Bühne. Den Großteil der halben Stunde konnte man die elegante Lichterschlange am Schlagzeug bewundern. Als gegen 22:00 Uhr ein smarter US-Surferboy die Bühne betrat, kreischte die Menge, was die Kehlen hergaben. Wie zu erwarten war der Großteil der Fans weiblich und das hörte man auch.
Entgegen seinen zahlreichen Videos im Internet trat Tyler Ward diesmal nur mit einem Bassisten und einem Drummer als Unterstützung auf. Der Großteil seiner Setlist bestand aus eigenen Songs. Jeder, der Tyler nur durch seine Covers von Katy Perry kannte, kann nach diesem Konzert bezeugen, dass der Junge ein wirklich hervorragender Musiker ist, der auch selbst Songs schreiben kann und nich nur die Songs weltbekannter Stars covert.

Das Publikum reagierte sehr gut auf den Künstler. Viel Gekreische und Gesangschöre begleiteten jeden seiner Songs. Er hat sich aber auch wirklich Mühe gegeben den Fans eine gute Show zu liefern, so überraschte Tyler Ward seine Fans mit einer kleinen Hip-Hop-Einlage und mitverschiedenen Covers von Proclaimers oder Adele.
Insgesamt war es ein wirklich gutes Konzert und es ist jedem zu empfehlen sich Karten für einen seiner nächsten Auftritte zu sichern. Man muss allerdings mit kreischenden Teenies und Hunderten Kartonherzen rechnen.

 

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