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Vinegar Hill – The Road to Grace

Vinegar Hill – The Road to Grace

Die österreichische (Melodic Death) Metal Szene lebt! Ein sehr gutes Beispiel dafür liefert uns die junge Band Vinegar Hill aus der Steiermark. Warum sie uns mit ihrem ersten Full-Size Album namens „The Road to Grace“ überzeugen konnten, erfahrt ihr hier.

„The Road to Grace“, das Debütalbum von Vinegar Hill, ist ein Erstling, der sich nicht zu verstecken braucht. Kennern der Szene mag schon ihre erste EP „From Deathbeds We´ll Rise“ aufgefallen sein. Umso größer die Freude über den ersten Longplayer.

Den ersten Höhepunkt bildet gleich der zweite Song namens „Dead End Bridge“. Geile Riffs, geile Drums und vor allem: geile Stimmen! Wie für das Genre des Melodic Death Metal üblich growlt sich Sänger Christian Steiner die Seele aus dem Leib. Was uns dann besonders gut gefällt, ist der dazu im Kontrast stehende cleane Gesang seines Kollegen Michael Dreschnig, der nicht nur seine Gitarre sehr gut zu beherrschen scheint.

Dass dieser Kontrast aber nicht gleich einer Trennung ihrer Stimmen bedarf, zeigen Vinegar Hill eindrucksvoll im Song „Servants oft the Night“. Hier singen beide Sänger gleichzeitig und zeigen eindrucksvoll das Potenzial ihrer Musik.
Zum Abschluss legen die Jungs noch ordentlich eins drauf: nicht nur, dass der Song „A Private Kind of Love“ fast 10 Minuten lang dauert. Er klingt dabei auch noch durchwegs genial! Ein Umstand, zu dem die Sängerin Martina Hatz auf alle Fälle viel beigetragen hat.

Fazit: ein sehr gelungener Erstling der noch jungen Band Vinegar Hill. Wir hoffen, dass sie live ihre Musik so gut präsentieren können wie auf Platte. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, könnte bald die Chance dafür erhalten, denn Vinegar Hill gehen ab September auf Tour!

 

In aller Kürze

Vinegar Hill
„The Road To Grace“

VÖ: Juni 2012

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