Waterdown – Into The Flames

enemy.at Redaktion 23. Februar 2012 0

Mit „Into The Flames“ verabschieden sich Waterdown nach 13 Jahren Bestehen aus der Welt des Hardcore-Metal. Wird das ein gelungener Abtritt? Unser Redakteur David hat mal reingehört und stellt euch die Platte vor.

 

Nach 6 Alben und über 600 Shows beenden Waterdown ihre Karriere als eine der führenden deutschen Post-Hardcore-Bands. Ihre derzeit laufende Abschiedstournee führt sie allerdings nur in ihrem Heimatland herum. Ein bisschen schade, dass wir keine Chance bekommen, das neue (und letzte) Album live zu hören. So müssen wir uns halt mit der CD begnügen.

 

Diese ist wie gewohnt gespickt mit beinharten Breakdowns, brutalen Vocals und einer groovenden Rhythmusgruppe. Insbesondere der Opener „Get what you give“, in dessen Chorus der Bass ein paar kleine Jazz-Lines (!) spielt, hat alle Merkmale eines Waterdown-Songs. Die Härte des Gesangs könnte durchaus noch mehr variieren, da das ständige Geschrei auf Dauer etwas anstrengend wird. Zum Glück gibt es mit „Anchor Lost“ und “Dragged Throught The Dirt“ ein paar Songs, die aus dem Schema ausbrechen.

Auch zwei Balladen haben es auf’s Album geschafft, die mit Akustikgitarre und (Gott sei Dank) cleanem Gesang sehr ruhig daherkommen und so das Album schön abrunden. Apropos Abrunden, das tut auch der letzte Track mit dem Titel „Homecoming“.

So kehren die Jungs also nach Hause, legen Klampfen, Mikro und Sticks beiseite um hoffentlich bald eine neue Band zu starten. Waterdown beenden ihre Karriere mit einem erneuten Statement ihrer Größe und hinterlassen der Welt ein umfassendes Gesamtwerk, das sich lohnt, gehört zu werden!

 

In aller Kürze:

Waterdown
„Into The Flames“
VÖ – 27.2.2012

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