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Whitechapel – Whitechapel

Whitechapel – Whitechapel

Der Bandname als Titel, ein Cover, das schlichter nicht sein könnte? Was ist denn da bei Whitechapel los?  Etwa eine drastische Reduktion oder gar Genre-Änderung? Wir haben für euch reingehört und verraten’s euch!

Whitechapel aus London sind ja nicht wegen ihrer Experimentierfreudigkeit bekannt geworden. Nein, Voll-auf-die-zwölf Deathcore heißt die Devise. Daher wird vielen Fans bei diesem Album vermutlich zuerst einmal der Angstschweiß den Rücken herunter rinnen.

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 Das Album startet nämlich mit einem Klavier/Geigen-Intro! Doch ab der ersten Minute ist der Spuk auch schon wieder vorbei und die ersten Blast-Beats schmeicheln den Ohren. Doch irgendwie bleibt ein komischer Nachgeschmack. Die Aufnahme klingt ein wenig schwammig und dumpf verglichen mit ihren Vorgänger-Alben. Auch von dem für Sänger Phil Bozeman´s typischen, sehr rhythmischen Gesang hört man vorerst nichts. Das ändert sich zum Glück ab Track #4 „I, Dementia“. Ab hier geht es bergauf, man hört wieder Whitechapel. Ein weiteres Highlight bildet dann Track #6 „Faces“, auf dem sie mit der Gesellschaft und derzeitigen Krisen abrechnen. Doch der Rest bleibt bei eher bei „gemäßigtem“ Deathcore.

„Whitechapel“ ist kein schlechtes Album, doch an „This Is Exile“ von 2008 sind sie nicht herangekommen. Mit „I, Dementia“ und „Faces“ hat aber auch dieses Album seine Sternstunden. Nur auf den sonst so stark vertretenen rhythmischen Gesang hat man diesmal fast zur Gänze verzichtet. Schade eigentlich.

 

In allerKürze:

Whitechapel
„Whitechapel“
VÖ: bereits veröffentlicht

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