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Acoustic Lakeside Festival 2013 – Tag 1

Acoustic Lakeside Festival 2013 – Tag 1

…fall in love with the lakeside! Dieser Leitspruch verfolgte uns dieses Wochenende am ausverkauften Acoustic Lakeside Festival am wunderschönen Kärntner Sonnegger See.

Nach dem fulminanten Warm-up am Anreisetag mit den stimmungsmachenden Bands Colors of Monochrome, Candy Beat Camp sowie dem wunderbaren Fuzzman (bei seiner Show fiel mitten im Song „Cowboy of Love“ der Strom aus, was mit grenzgenialem Acapella-Gesang des Publikums inklusive Feuerzeug überbrückt wurde) startete am Freitag das renommierte Akustik Festival mit Wohnzimmeratmosphäre, ein Festival, das laut Herrn Fuzzman „..noch schöner als Woodstock“ ist.

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Fuzzman live am Acoustic Lakeside (c) Jürgen Oberhauser

Niemand anderes als Dirk Stermann eröffnete mit seiner Lesung in brütender Mittagshitze den Festivalreigen, bevor nach dem traditionellen Frühschoppen und dem Seilziehwettbewerb der heimische Festivalbeitrag, Superior Street, die Bühne enterte und mit einer bravourösen sowie ausgefeilten Performance in Folk-Manier Lust auf mehr machte.

Die Wiener Band The Boys You Know bestritt ihren Akustikgig sitzend, was das in sengender Hitze vor der Bühne chillende Publikum auch gleich nachmachte. Das erste Highlight des Tages und musikalischer Leckerbissen sondergleichen war die aus Deutschland angereiste Alin Coen mit Band. Ihr gefühlvolles und emotionales Set mit Songs ihres neuen Albums „We’re Not the Ones We Thought We Were“ als auch Klassikern der älteren Releases wie „Ich war hier“ oder „Hol mich ein“ verbunden mit Alins nettem Wesen, in Begleitung der grenzgenialen Bandmusiker, motivierte für die weiteren Acts des Tages. Da verzeiht man ihr auch die verstimmte Gitarre gegen Ende des Auftritts.

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Alin Coen Band live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Nach Alins Liebeserklärung an das Acoustic Lakeside und einem kurzen Umbau, stand mit den Steaming Satellites auch schon die nächste Band auf der Bühne. Sichtlich angeschlagen vom Gig des Vortages am Wiener Popfest und begleitet von leichten technischen Problemen, gaben die Salzburger alles und überzeugten mit ihrem umarrangierten Akustikset. Das Publikum tobte vor Begeisterung und startete spontan eine Strohschlacht, sodass kein Heuballen am Festivalgelände verschont blieb. Mit einer simplen Akustikversion von „How Dare You“ verabschiedete sich die Band und machte Platz für den letzten österreichischen Act des Tages.

Oliver Welter & Freunde… Es fing eigentlich recht harmlos und unspektakulär mit dem Naked Lunch Song „Shine on“ an, doch sowie Oliver Welter mit den Worten „Fuzzman ist zu Hause, daher habe ich meine anderen Freunde eingeladen“ seine Band vorstellte, entpuppte sich der Gig als wahres Spektakel. Als die Specialguests Christoph Grissemann an den Vocals und Fritz Ostermayer am Synth die Bühne betraten und leicht unkoordiniert „The Military of Heart“ trällerten, war klar, dass die mit Abstand „älteste Band“ des Festivals den Spaßfaktor ganz hoch angeschrieben hat. Nach gut einer halben Stunde voller Gags und Pointen machten die Herrschaften wieder den „jüngeren“ Platz.

Die Sonne war hinter den Bergen verschwunden, als die Crystal Fighters mit ihrem Programm starteten. Unglaublich motiviert brachten die Spanier das Vogelhaus am Bühnenfirst zum Beben und das Lakeside zum Tanzen. Das gut 45 Minuten lange Akustik-Set ließ keine Wünsche offen. Songs wie „You and I“, „No Man“ oder „LA Calling“ fetzen auch im Licht einer Akustik-Variante. Einfach genial!

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Crystal Fighters am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Gerüchten zufolge sollte Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski aka SoKo leichte Divazüge haben, auf der Bühne strahlte sie jedoch sichtlich vor Freude, Teil dieses Festivals zu sein. Sie widmete ihren Song „Happy Hippie Birthday“ kurzerhand ihrem Gitarristen nachträglich zum Geburtstag und verzauberte mit ihren nachdenklichen traurig-depressiven Songs wie „We might be dead tomorrow“ ihres aktuellen Albums „I thought i was a Alien“. Mit dem Song „How are you“ und einem obligatorischen Instagramfoto verabschiedete auch sie sich vom Publikum.

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SoKo live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Schön langsam neigte sich der erste Tag mit dem Headliner Fanfarlo dem Ende zu. In freundlicher britischer Manier startete die Band ohne große Umschweife in das letzte Set des ersten Festivaltages. Vom ersten Ton an hatten die Briten das Publikum fest in den Händen, das groovige Arrangement ihrer Songs brachte sofort Bewegung ins Spiel.

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Fanfarlo live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Nach einigen schweißtreibenden Songs, Liebesbekundungen an den Sonnegger See und an das Publikum rundete die Band mit der  Zugabe „These Walls are coming down“ den ersten Tag des Akustik Lakeside Festivals standesgemäß ab.

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