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Acoustic Lakeside Festival 2013 – Tag 2

Acoustic Lakeside Festival 2013 – Tag 2

Gut ausgeschlafen und munter nach der rasanten Anreise mit einem Oldtimer-Moped, ging es in den zweiten Tag des Acoustic Lakeside Festivals. Die Wettervorhersage prophezeite 34° Grad (im Schatten wohlgemerkt) und Sonnenschein – perfekte Voraussetzungen für Badespaß pur beim Festival direkt am See.

Die einzigen Leidtragenden waren die Opener Salomons Wrong Choice sowie die FM4-Amadeus Award Gewinner von Catastrophe & Cure, welche bewiesen, welch ein musikalisches Talent in Österreichs Musikszene schlummert. Trotz ihrer ausgeklügelten und mitreisenden Performances tummelten sich nur wenige Leute vor der Bühne herum.

Als es ein wenig kühler wurde, füllte sich der Wiese vor der Bühne auch wieder mit musikbegeisterten Gesichtern. Passend zur kühlen Brise und der wolkenverhangen Nachmittagssonne gab Enno Bunger mit Band seine wunderschönen Deutsch-Pop-Lieder, begleitet von tiefen Pianoklängen zum Besten. Auch er konnte es sich nicht verkneifen, seine Liebe dem Festival als auch dem Publikum („ihr seid das schönste und nackteste Publikum, vor dem ich je Auftreten durfte“) kundzutun.

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Enno Bunger live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Bei schon tief stehender Sonne betraten The Beth Edges die Bühne und eröffneten ihr Set im rockigen Western-Style. Passend zum Song „Black Clouds“ zogen dunkle Wolken am Himmel auf und als zur Orchester begleiteten Nummer „Paris“ ein erfrischender Sommerregen niederprasselte, war die Crowd kaum zu halten. „I can’t believe it“ und „Said Enough“ machten den Abschluss des wirklich gelungen Auftritts der Vier. Und alle warteten gespannt auf den nächsten Act.

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The Beth Edges live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Die Solodarbietung des We Were Promised Jetpacks Frontmans Adam Thompson brachte ein wenig Woodstock Flair. Bewaffnet mit seiner Akustik Gitarre, gab er hauptsächlich Songs von „These Four Walls“ wie „Quiet Little Voices“ oder „Roll up Sleeves“ zum Besten.

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We Were Promised Jetpacks live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Das britische Duo Two Gallants war als nächstes an der Reihe. „It seems like home to me“ in Begleitung eines Glocken-Windspiels (schön zu sehen, was sich die Bands für ihre Akustik-Arrangements immer wieder einfallen lassen) bot das Fundament für die nächsten 45 Minuten. Songs wie das Tom Petty Cover „A thing about you“ und „Nothing to you“ beschwingte das Publikum auf den, wie für viele andere Bands auch, letzten Stopp ihrer Tour.

Nur noch ein Act trennte das Publikum vom Auftritt der Band Bush und es war nicht zu überhören, wie viele über den nicht unschönen Frontman Gavin Rossdale munkelten. Doch die Schwärmereien verflogen, als drei der fünf Jungs von Dry the River die Bühne betraten und nochmals für totale Lagerfeuerstimmung sorgten.

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Dry The River live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Während Frontman Will Harvey und Gitarrist Peter Middle den Takt und Ton vorgaben, sorgte Bassist Scott Miller (ohne Bassgitarre) neben den Einsatz seiner großartigen Stimme für den Getränkekonsum und Nachschub auf der Bühne. Das Publikum wurde zum Sitzen aufgefordert, tat dies die Band ja auch. Neben Songs der aktuellen Platte bot die Band neben dem bekannten Elvis Song „Love me Tender“ auch eine Akustik-Preview ihrer bald erscheinenden LP, welche wir sehnlichst erwarten. Kurz und bündig bot die Zugabe „New Ceremonie“ den Abschluss und die Band machte die Bühne frei für Mister Gavin Rossdale.

Und dieser ließ sich ordentlich Zeit. Mit gut einer halben Stunde Verspätung erschien die Band auf der Bühne und startete mit „Forever you may Run“ einem Song seiner Soloplatte „WANDERLust“. Die Band genoss die Atmosphäre, hat der Frontman laut Insidererzählungen ja den ganzen Tag im Tourbus verbracht. Nach der Singleauskopplung „Sounds like Winter“ des aktuellen Bush Albums gab noch eine Anekdote zum schmackhaften kärntnerischen Essen, bevor mit „Swallowed“ der Bush – Klassiker schlechthin angespielt wurde.

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Bush live am Acoustic Lakeside (c) Bernhard Luis Pasching

Begleitet vom neuen Bandmitglied und Helmet Gitarristen Chris Traynor, gab es ein wundervolles Pink Floyd Cover mit dem Namen „Breathe“. Nach gut einer Stunde kam die Band mit „Glycerin“ und einer weiteren Rossdale Single „Love Remains the Same“ zu Ende der regulären Setlist. Natürlich durfte nach lautstarken „One more Song“-Rufen eine Zugabe nicht fehlen. Und die gab es!

Die Songs „Alien“ und „Comedown“ verbunden mit einer herzlichen Verbeugung boten den grandiosen Abschluss eines herrlichen Festival Wochenendes. Durchaus zufrieden und vollgepumpt mit guter Musik ging es wieder heimwärts.

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