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And the Oscar 2013 goes to…? – Gewinner-Check 2/3

And the Oscar 2013 goes to…? – Gewinner-Check 2/3

Weiter geht die Suche nach den zukünftigen Preisträgern des Oscar 2013. Enemy.at beleuchtet die nächsten acht Kategorien und kürt Favoriten und Geheimtipps. Im zweiten Teil des Oscar-Specials werden unter anderem die Chancen der Hauptdarsteller ausgelotet.

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Bester Hauptdarsteller – Nominees

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Redaktionstipp: Daniel Day-Lewis (9/12 Stimmen)

Bekannt wurde Bradley Cooper 2009 durch die Mutter aller Bachelorparties in Hangover. Dass er knapp vier Jahre später für einen Oscar in Betracht kommt, hätte sich damals wohl niemand gedacht. Mit seiner Darstellung in Silver Linings ist ihm aber genau das gelungen. Angesichts seiner starken Konkurrenz wird es allerdings wohl bei der Nominierung bleiben. Großer Favorit ist Daniel Day-Lewis mit seiner Leistung als der namensgebende US-Präsident in Lincoln. Nur alle paar Jahre nimmt der Brite, der auch die irische Staatsbürgerschaft besitzt, eine Rolle an, schafft es dann aber oft zur Oscarnominierung. Nach Mein linker Fuß und There will be Blood wäre es bereits sein dritter Academy Award als bester Hauptdarsteller.

Joaquin Phoenix wurde für seine Darstellung in The Master mit einer Nominierung geehrt und darf sich, ebenso wie Hugh Jackman für Les Misérables und Denzel Washington für Flight, Außenseiterchancen ausrechnen. Es ist heuer ein ausgesprochen starkes Feld, aus dem die Academy einen Sieger küren muss. Für Phoenix ist es bereits die dritte Oscar-Nominierung, für Washington wäre es sogar bereits, ebenso wie für Day-Lewis, die dritte Auszeichnung. Die Enemy-Redaktion glaubt nicht an Überraschungen und tippt auf den Lincoln-Hauptdarsteller.

Beste Hauptdarstellerin – Nominees

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Redaktionstipp: Jessica Chastain (4/12 Stimmen)

Wesentlich enger scheint die Entscheidung bei den Damen zu sein. Und es gibt einen Rekord für die Oscargeschichte: Quvenzhane Wallis, nominiert für ihre Hauptrolle in Beasts of the Southern Wild, ist erst neun Jahre alt und damit die jüngste jemals für einen Academy Award vorgeschlagene Schauspielerin. Ein Sieg wäre eine Sensation. Als größte Anwärterinnen gelten Jessica Chastain und Jennifer Lawrence. Für beide ist es bereits die zweite Oscarnominierung. Chastain sorgte mit ihrer Leistung in Kathryn Bigelows Verfilmung der Osama bin Laden-Tötung Zero Dark Thirty für Begeisterung unter den Kritikern, die 22-jährige Lawrence mit ihrer Darstellung in Silver Linings.

Die Französin Emmanuelle Riva könnte die Trophäe für die Rolle der altersschwachen Anne in Michael Hanekes Amour erhalten. Naomi Watts spielt in The Impossible eine Mutter, die mit ihrer Familie beim Urlaub in Thailand von einem Tsunami überrascht und von ihrem Mann und einem ihrer Söhne getrennt wird. Es ist die wahre Geschichte einer spanischen Familie nach dem Tsunami im Indischen Ozean 2004. Auch sie darf sich Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. Die Redaktion setzt auf Jessica Chastain.

Bester fremdsprachiger Film – Nominees

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Redaktionstipp: Österreich – Amour (12/12 Stimmen)

Das sollte eine klare Angelegenheit werden. Angesichts von vier weiteren Nominierungen in Hauptkategorien (Bester Film, Bestes Originaldrehbuch, Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie) möchte man meinen, die Ehrung von Michael Hanekes Liebe (Amour) ist nur eine Formsache. Nach dem Oscar für Stefan Ruzowitzkys Die Fälscher 2008 und der Nominierung von Götz Spielmanns Revanche im Jahr darauf, wäre es erneut ein schönes Signal für den österreichischen Film.

Die wenig beneidenswerten Mitbewerber von Amour sind No für Chile, Die Königin und der Leibarzt für Dänemark, Rebelle für Kanada und Kon-Tiki für Norwegen. Die Macher dieser Werke dürfen wohl nur die Show im Dolby Theatre genießen. Auch in der Redaktion ist man sich einig: alle zwölf abstimmenden Redakteure sehen den Oscar fest in österreichischen Händen.

Bester Kurzfilm – Nominees

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Redaktionstipp: Curfew (5/12 Stimmen)

Bryan Buckleys Asad erzählt die Geschichte eines Jungen in Somalia, der sich zwischen der ehrlichen Fischerei oder der Piraterie entscheiden muss. Wahrscheinlicher ist allerdings ein Oscar für Curfew. Im 19-minütigen Film von Shawn Christensen erhält Hauptfigur Richie während eines Selbstmordversuchs in der Badewanne plötzlich einen Anruf von seiner Schwester und soll Babysitten.

Außerdem nominiert sind Henry, Death of a Shadow und die afghanisch-amerikanische Koproduktion Buzkashi Boys. Die Enemy-Redakteure glauben an eine Statue aus Gold für Curfew.

Bester animierter Kurzfilm – Nominees

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Redaktionstipp: Im Flug erobert (4/12 Stimmen)

Beim besten animierten Kurzfilm mischen dieses Jahr die Simpsons mit. Und zwar mit dem vierminütigen Stummfilm Der längste Kita Tag, mit – wie könnte es bei dieser Filmgattung anders sein – Maggie in der Hauptrolle. Im Kino lief der Streifen als Vorfilm zu Ice Age 4.

Maggie tritt an gegen Adam and Dog, der die enge Bindung zwischen Mensch und Hund erklären will, den Stop-Motion-Film Fresh Guacamole, den 10-minütigen Film über das Auseinanderleben in der Ehe Head over Heels und den schwarz-weißen Im Flug erobert (im Original Paperman). Letzterer lief als Vorfilm zum ebenfalls nominierten Ralph reichts im Kino und gilt als größter Anwärter auf den Academy Award.

Bester Schnitt – Nominees

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Redaktionstipp: Argo (5/12 Stimmen)

Argo ist der Favorit in der Kategorie „Bester Schnitt“. Ob sich der Ben Affleck-Film gegen Lincoln, Life of Pi, Silver Linings und Zero Dark Thirty durchsetzen kann wird man sehen. Die Redaktion sagt: Ja!

In den letzten beiden Jahren ging der Oscar übrigens jeweils an David Finchers Cutter-Duo Kirk Baxter und Angus Wall – und zwar für The Social Network und Verblendung. Da es dieses Jahr keinen neuen Fincher-Film gab, ist der Weg frei für neue Gesichter am Podium.

Bester Ton – Nominees

besterton

Redaktionstipp: Les Misérables oder Skyfall (jeweils 4/12 Stimmen)

Den besten Tonmix haben wie gewohnt die großen Produktionen abgeliefert. Nominiert sind Argo, Les Misérables, Life of Pi, Lincoln und Skyfall. Als besondere Oscaranwärter gelten Les Misérables und der neue James Bond Skyfall. Die Redaktion konnte sich nicht einigen und gab beiden jeweils vier Stimmen.

Allerdings ist es generell ein äußerst knappes Rennen und auch eine Auszeichnung für einen der anderen drei Filme wäre keine große Überraschung.

Bester Tonschnitt

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Redaktionstipp: Django Unchained (7/12 Stimmen)

Die Tonschnittexperten in der Enemy-Redaktion sind sich sicher: Quentin Tarantinos Django Unchained holt diesen Preis. Das mag aber auch daran liegen, dass genau bei Tarantinos Art die Musik im Film einzusetzen, der Tonschnitt auffällt, während man bei anderen Filmen kaum darauf achtet. Wenn bei Django Unchained aber eine Tür zufällt und schlagartig das eben noch in voller Lautstärke gespielte Lied verstummt, bleibt das in Erinnerung.

Sieben von zwölf Redakteuren tippen darauf, dass sich das blutige Westernepos gegen Argo, Life of Pi, Skyfall und Zero Dark Thirty durchsetzt.

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