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And the Oscar 2013 goes to…? – Gewinner-Check 1/3

And the Oscar 2013 goes to…? – Gewinner-Check 1/3

Wie jedes Jahr findet im Februar die renommierteste Preisverleihung im Filmbusiness statt. In 24 Kategorien werden die Oscars an die besten Filme des letzten Jahres verliehen. Allein eine Nominierung ist für die meisten die Erfüllung eines Lebenstraums. Doch wer hat tatsächlich auch Chancen, den ganz großen Coup zu landen und eine (oder gar mehrere) der begehrten Trophäen mit nach Hause entführen zu dürfen? Enemy.at hat die Nominierten unter die Lupe genommen, Chancen analysiert und die Favoriten ausfindig gemacht – Redaktionstipp inklusive. Dass auch Österreich wieder ordentlich mitmischt, muss nicht eigens erwähnt werden.

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Beste Regie – Nominees

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Redaktionstipp: Michael Haneke (5/12 Stimmen)

Unter den Nominierten für die beste Regie gesellt sich der erst 30-jährige Benh Zeitlin zu altbekannten Gesichtern. Sein Spielfilmdebüt Beasts of the Southern Wild brachte im gleich seine erste Chance auf den wohl begehrtesten aller Regiepreise ein. Ein Sieg Zeitlins wäre allerdings eine Sensation, denn die Konkurrenz ist stark. Angeführt wird sie von Steven Spielberg, der für den zwölffach nominierte Lincoln ins Rennen geht. Für ihn ist die Verleihung im Dolby Theatre (vormals Kodak Theatre) bestens bekanntes Terrain. Bei seiner insgesamt siebten Nominierung in dieser Kategorie dürfte er sich wie in seinem Wohnzimmer fühlen. Zweimal durfte Spielberg die Statue mit nach Hause nehmen – für Schindlers Liste und Der Soldat James Ryan.

Auch Ang Lee hat schon einen Academy Award zu Hause stehen. Er bekam ihn 2006 für Brokeback Mountain. Nun kann er diesen Triumph mit Life of Pi wiederholen. David O. Russell ist für Silver Linings nominiert. Es ist nach seiner Nominierung 2011 für The Fighter seine zweite Möglichkeit auf einen Oscar. Er hat allerdings wohl nur Außenseiterchancen auf einen Sieg. Mit 70 Jahren musste Michael Haneke mehr als doppelt so alt wie Benh Zeitlin werden, um für einen Regie-Oscar infrage zu kommen. Betrachtet man die lange Liste der Auszeichnungen, die er bereits erhalten hat, könnte man aber auch meinen, dass es langsam Zeit wurde. Mit Amour könnte dem Wiener der große Wurf gelingen. In der Enemy-Redaktion ist er der Favorit. Da schwingt allerdings wohl auch eine kleine Portion Patriotismus mit, denn die wahrscheinlicheren Anwärter sind Ang Lee und Steven Spielberg. Dennoch: Ein Oscar 2013 für Haneke wäre nicht unverdient.

Beste Nebendarstellerin – Nominees

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Redaktionstipp: Anne Hathaway (5/12 Stimmen)

Der Preis für die beste Nebendarstellerin scheint eine klare Angelegenheit. Anne Hathaway gilt für ihre Rolle in Les Misérables als mit Abstand aussichtsreichste Kandidatin. Sämtliche Beobachter der Verleihung nennen sie als künftige Oscarpreisträgerin, und auch, dass sie bereits den Golden Globe für ihre Darstellung gewonnen hat, spricht für die 30-jährige Amerikanerin.

Mit ihr konkurrieren Amy Adams für The Master, Sally Field für Lincoln, Helen Hunt für The Sessions und Jacki Weaver für Silver Linings um die goldene Trophäe. Es wäre allerdings eine kleine Überraschung, sollten wir eine der vier letztgenannten Damen am 24. Februar bei der Dankesrede sehen.

Bestes adaptiertes Drehbuch – Nominees

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Redaktionstipp: Life of Pi (5/12 Stimmen)

Eine enge Angelegenheit wird wohl die Verleihung des Preises für das beste adaptierte Drehbuch. Aussichtsreich gehen Argo und Lincoln in die Entscheidung. Auch die Buchadaption Life of Pi darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. Beasts of the Southern Wild und Silver Linings sind Außenseiter, aber auch nicht chancenlos.

Fünf der zwölf abstimmenden Redakteure denken, dass das märchenhafte Epos Life of Pi diese Kategorie für sich entscheidet. Allerdings glauben auch jeweils drei an Argo und Lincoln.

Bester Animationsfilm – Nominees

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Redaktionstipp: Frankenweenie (6/12 Stimmen)

Tim Burton mischt mit Frankenweenie wieder einmal kräftig in der Kategorie Bester Animationsfilm mit. Bereits 2006 hat der Starregisseur diese Auszeichnung für Corpse Bride bekommen. Sein größter Rivale um den kleinen goldenen Mann ist wohl Golden Globe-Preisträger Merida. Aber auch Paranorman, Die Piraten! und Ralph reichts wollen ein Wörtchen mitreden.

Die Enemy-Redakteure glauben aber an einen weiteren Triumph von Tim Burton. Immerhin die Hälfte sieht ihn für Frankenweenie auf der Bühne des Dolby Theatre stehen.

Bestes Kostümdesign – Nominees

Redaktionstipp: Lincoln (5/12 Stimmen)

Ein enges Rennen verspricht der Oscar für das beste Kostümdesign, zu werden. Zwei recht unterschiedliche Schneewittchenverfilmungen treten gleich gegen drei scheinbar übermächtige Gegner an. Auch wenn sowohl die Kostüme von Spieglein Spieglein als auch jene von Snow White and the Huntsman bemerkenswert sind, gegen Anna Karenina, Les Misérables und Lincoln haben sie wohl kaum eine Chance.

Umso gleichmäßiger sind die Möglichkeiten unter den drei Favoriten verteilt. Die Academy-Mitglieder werden es sehr schwer haben eine Entscheidung zu treffen. Die Redaktion setzt auf den amerikanischen Patriotismus und damit auf Lincoln.

Bestes Make-Up und beste Frisuren – Nominees

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Redaktionstipp: Der Hobbit (10/12 Stimmen)

Peter Jackson ist von seiner Herr der Ringe – Filmtrilogie anderes gewohnt. Lediglich drei Nominierungen konnte Der Hobbit einheimsen. Eine davon für das beste Make-Up und die besten Frisuren. Die Frisuren werden übrigens das erste Mal in der Oscar-Geschichte mitberücksichtigt – das wird die Haarstylisten freuen.

Der Hobbit misst sich mit Les Misérables und Hitchcock. Von wem letztgenannte Biographie handelt muss wohl nicht dazugesagt werden. Die Redaktion sieht den Hobbit deutlich voran.

Beste Filmmusik – Nominees

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Redaktionstipp: Anna Karenina, Life of Pi und Skyfall mit jeweils drei Stimmen

Überraschung! John Williams ist nominiert. Es ist seine 48. Nominierung und wäre der sechster Academy Award, den er zu Hause aufstellen darf. Nur Walt Disney hat mehr Oscarnominierungen erhalten – nämlich 59. Williams ist der Standardkomponist für Steven Spielbergs Werke und daher kam er natürlich auch bei Lincoln zum Einsatz. Ob sich der Schöpfer der einprägsamsten Soundtracks der Filmgeschichte (Der weiße Hai, Star Wars, Indiana Jones) durchsetzen kann, wird sich weisen.

Mit im Wettbewerb sind die Komponisten der Soundtracks zu Anna Karenina, Argo, Life of Pi und dem neuesten James Bond Skyfall. Die Redaktion ist unentschlossen wie noch nie. Gleich drei Filme erhalten dieselbe Wertung, nämlich jeweils drei Stimmen. Es bleibt spannend bis zum Schluss.

Bester Filmsong – Nominees

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Redaktionstipp: Skyfall (9/12 Stimmen)

Adele hat mit Skyfall den Topfavoriten auf den Oscar für den gleichnamigen James Bond-Film eingesungen. Mitreden wollen aber auch Joshua Ralph mit Before my time für Chasing Ice, die Seth MacFarlane-Komödie Ted mit Everybody Needs A Best Friend, Mychael Danna mit Pi’s Lullaby für Life of Pi und Claude-Michel Schönberg mit Suddenly für Les Misérables. Der Schöpfer von Ted, Seth MacFarlane, wird die Oscarnacht übrigens moderieren. 

Adele wird aber schwer zu biegen sein. Nach neun Grammys wäre es der erste Oscar für die 24-jährige Britin. Die Enemy-Redaktion glaubt fest an sie.

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