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Avril Lavigne – Avril Lavigne

Avril Lavigne – Avril Lavigne

Avril Lavigne (Homepage) ist wieder zurück und beschenkt ihre Fans mit einem neuen Album. Aus dem ehemaligen Skater-Girl wurde eine erwachsene Geschäftsfrau mit einer gewissen Schwäche für kanadische Rockmusiker (Ex Frau von Sum 41 Frontman Deryck Whibley und jetzige Frau von Nickelback Sänger Chad Kroeger), was sich auch auf dieser CD widerspiegelt. Die neue Scheibe trägt den ausgefallenen Namen Avril Lavigne und präsentiert 13 Songs, welche eher minder von Kreativität geprägt sind.

Wo sind die Zeiten, in denen Avril Lavigne noch über Sk8ter Boys sang und alte Röhrenfernseher mit einem Baseballschläger verprügelte? Die 29-jährige Kanadierin war anno dazu mal eine wahre Rarität am kommerziellen Musikhimmel und wirbelte die 0815 Charts kräftig durcheinander. Doch diese Zeiten scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Avril Lavigne reiht sich nahtlos ein, in die graue Nebelschwade, die man Popmusik nennt.

Avril Lavigne

Rock’n’Roll heißt die erste Nummer des neuen Albums, doch das ist schon das Rockigste an dem Song, der eher an einen Titel von Taylor Swift und Konsorten erinnert – zweifelsohne ein lässiger Partysong, doch keine Spur von Avril Lavigne. In jener Tonart geht es mit den Songs Here’s To Never Growing Up und 17 weiter. Glücklicherweise kam Chad Kroeger seinen ehelichen Pflichten nach und griff seiner Avril bei Let Me Go unter die Arme. Das Ergebnis ist ein gelungenes Duett des neuen kanadischen Traumpaares mit jeder Menge Gitarren und kräftigem Schlagzeugsound.

Dass Chad Kroeger auch am restlichen Album beteiligt war, merkt man auch bei dem Song Bad Girl (feat. Marilyn Manson!). Es ist dieser typische Nickelback-Sound gepaart mit optimal in Szene gerückten Elektro Elementen, die Bad Girl sofort ins Ohr wandern lassen. Gefolgt wird der Track von dem äußerst eigenwilligen Hello Kitty, der sich leider anhört wie eine Mischung aus Skrillex und Psy und auch nicht in das Gesamtkonzept des Albums passt.

Danach geht es wieder poppig weiter mit Songs wie You Ain’t Seen Nothin‘ Yet und Sippin‘ on Sunshine, die ebenso gut von Miley Cyrus hätten sein können. Mit Hush Hush endet das fünfte Studioalbum Avril Lavigne und hinterlässt schlussendlich doch noch ein zufriedenes Hörerherz. Die Ballade klingt zu 100 Prozent nach der Avril Lavigne, in die wir als Teenanger verknallt waren, als wir zum ersten Mal Complicated gehört hatten!

Fazit: Avril Lavigne hat sich verändert und das wird der eine oder andere Fan wohl mit Bauchschmerzen akzeptieren müssen. Doch unvoreingenommen kann man durchaus zu einer soliden Popplatte gratulieren, die sich mit Sicherheit eine gute Chartplatzierung erwarten darf.

Avril Lavigne – Avril Lavigne

Für Fans von: Taylor Swift, Kelly Clarkson, Miley Cyrus
Smi Epc (Sony Music)
VÖ: 01.11.2013
Gesehen um €14,99

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