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Band des Monats Mai – deadnote.danse!

Band des Monats Mai – deadnote.danse!

Am 10.5. releasen deadnote.danse! (Homepage) ihr Debütalbum „Cornucopia“. Wir haben uns mit ihnen darüber unterhalten.

 

Herzlichen Glückwunsch erst mal zu eurem Album! Uns gefällt’s sehr gut, aber wie reagieren andere Leute und Medien darauf?
Danke das freut uns sehr! Viele Leute haben es bis jetzt noch nicht gehört, die die schon reingehört haben, finden es gut und denken, dass wir nun „unseren“ Sound gefunden haben. Die Meinung der Medien ist bislang auch ganz gut. Natürlich gibt es Medien, bei denen unser Musik keinen Anklang gefunden hat, weil es nicht gefällt. Aber mit Kritik muss man umgehen können und das darf man nicht persönlich nehmen, obwohl einiges an Herzblut in der Platte steckt.

Was war das für ein Moment, als ihr beschlossen habt, dass ihr ein Album aufnehmen und herausbringen werdet?
Dieser Moment ist schon ziemlich lange her. Die erste Studiosession fand im Mai 2012 statt, davor haben wir sicher ein Jahr lang an den Songs geschrieben und an den Vorproduktionen gearbeitet. Der Moment der Entscheidung ein Album zu machen und zu produzieren war nicht so besonders, wir können nur sagen, dass der Moment als wir die fertige CD in der Hand hielten, ein umso größerer und besonderer war. Das erste Album ist einfach voll mit Erlebnissen und Momenten, an die man gerne oder auch nicht so gerne zurück denkt – ein Stück Geschichte eben.

Wie ist euer Plan für die nächsten paar Monate?
Wir haben bis Oktober einige Shows, unter anderem auch Festivalgigs im Sommer, auf die wir uns natürlich sehr freuen. Außerdem werden wir im Sommer mit dem Schreiben neuer Songs beginnen und im Oktober sind wir wieder mit Felix Sturmberger im Studio.

Wie würdet ihr in fünf Wörtern eure Musik beschreiben?
emotional, sphärisch, überladen, großstädtisch, trip-pop

Was inspiriert euch beim Schreiben eurer Musik?
„Cornucopia“ ist wie die meisten Debütalben recht vielseitig  und spiegelt in Summe das wieder, was wir alle in den letzten fünf Jahren gehört haben. Wichtig waren für uns Bands wie Radiohead, The XX, Archive, The Notwist oder Nine Inch Nails. Und wenn man genau hinhört, kann man sicher die ein oder anderen Elemente raushören. Aber bewusst haben wir uns schon auf unser eigenes Ding konzentriert.

Welche österreichischen Bands und Musiker hört ihr persönlich gerne?
Eine Band, die konstant präsent ist, sind die Beth Edges. Persönlich haben wir sie noch nicht kennengelernt. Wir finden es aber beachtlich, wie kontinuierlich sie etwas nachschießen und es geht ihnen verdienterweise auch auf.
Die Jungs von Bilderbuch haben es geschafft mit ihrem eigenen Ding Aufmerksamkeit zu erregen und sie halten sich ja auch sehr konstant in der österreichischen Musiklandschaft.
Unsere Salzburger Kollegen die Steaming Satelites sind schon so weit, dass sie den Schritt aus Österreich rausgewagt und vor allem auch geschafft haben, sich international in der Musikszene zu etablieren. So etwas motiviert natürlich enorm!

Gibt es etwas, das ihr unbedingt mal loswerden wollt? Zum Beispiel an die heimische Musikszene?
In Österreich gibt es viele ambitionierte und auch erfolgreiche Bands. Jede Band geht seinen Weg. Man sagt zwar immer, dass man in Österreich eh schnell mal ansteht und nichts erreichen kann, aber es gibt immer mehr Bands, die das Gegenteil beweisen, daher glauben (hoffen) wir, dass die österreichische Szene immer wichtiger werden wird, auch international.

Danke für das Interview!

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Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
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