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Blackout Problems im Interview am Donauinselfest

Blackout Problems im Interview am Donauinselfest

Im Zuge des Donauinselfestes, waren die Blackout Problems mal wieder in ihrer Herzensstadt Wien zu Gast. Kurz vor ihrem Auftritt nahmen sich die Jungs Zeit für ein Interview, in welchem sogar die örtliche Polizei zu Wort kam.

Hallo liebe Blackout Problems! Wie geht es euch? Ihr hattet eine lange Anreise aus Berlin. Was macht ihr auf langen Tourstrecken, um euch die Zeit zu vertreiben?
Mario: Hallo, uns geht´s sehr gut danke! Meistens ist es so, dass der Marcus auf so langen Strecken, wie eben von Berlin nach Wien, sehr viel mit dem Auto fährt. Ich liege mit meinem Schlafsack zwischen den Sitzen auf dem Boden und schlafe. Wenn der Michael mal nicht schläft, steckt er sein Handy am Auto an um Musik zu hören. Er wechselt aber ca. alle 45 Sekunden den Song.
Michael: Das liegt aber daran, dass ich nur über eine 2GB Speicherkarte verfüge und daher schon alle Songs auswendig kenne.

Ihr steckt mitten in den Pre-Productions zur neuen Platte! Kann man schon sagen, wo die Reise hingeht und ob ihr neue musikalische Ebenen betreten werdet?
Marcus: Die neue Platte wird natürlich immer noch unsere Handschrift tragen, aber es wird definitiv einige Überraschungen geben. Wir werden auf dieser CD unsere härtesten, aber auch ruhigsten Nummern präsentieren. Es wird generell lauter und durchdachter, als auf der Platte zuvor. Mit einem Wort: Es wird anders.

Gibt es einen Musiker, mit dem ihr gerne mal einen Tag lang tauschen wollen würdet?
Mario: Bruce Springsteen!
Marcus: Mit Haley Williams, dann hätte ich zwar eine scheiß Frisur, aber endlich Brüste! (lacht)
Michael: Ich würde total gerne mit Travis Barker tauschen!

Blackout Problems im Interview

Blackout Problems im Interview

Soziale Netzwerke überrennen uns ja zurzeit. Wie findet ihr den Hype rund um Twitter, Instagram & Co. und nutzt ihr etwaige Plattformen?
Mario: Wir nutzen vor allem Facebook und mittlerweile auch Instagram, was wir persönlich ziemlich cool finden, so wie unsere eigene Hompage. Früher haben wir auch MySpace genutzt, aber da hatten wir noch unsere Emophase (lachen). Marcus hat einen ganz interessanten Twitter-Account, auf dem man noch Tweets von 2009 nachlesen kann. Also wenn ihr mal Zeit habt, dann lohnt es sich diese durchzulesen, denn sie sind wirklich sehr lustig.

Das Donauinselfest feiert heuer sein 30 jähriges Jubiläum und bietet ein dicht gedrängtes Programm an Top-Acts. Habt ihr selbst auch die Zeit, um euch einige Bands ansehen zu können?
Marcus: Wir versuchen generell, wenn wir auf einem Festival spielen, so viele Acts wie möglich anzusehen. Das ist aber leider oft gar nicht möglich, weil wir ja einen gewissen Zeitstress haben und selbst auch noch spielen. Bezüglich des Donauinselfestes würden wir uns gerne Chase&Status ansehen, welche aber leider an einem anderen Tag spielen. Aber wir haben uns heute schon unsere alten Bekannten von 7 Dials Mystery angesehen und sie waren echt sehr gut. Den Rest des Line-Up´s kennen wir leider nicht gut genug.

Am Donauinselfest sind an drei Tagen bis zu 3 Mio. Besucher. Macht es euch mehr Spaß vor einer riesigen Menge zu spielen, oder zieht es euch doch eher in die kleinen Clubs vor vertrautes Publikum?
Mario: Am liebsten wäre es uns vor einer vertrauten Riesenmenge! Nein, Spaß beiseite. Es hat natürlich beides seine Vor- und Nachteile. Du hast in einem kleinen Club eine viel intimere Atmosphäre und es kann viel mehr Spaß machen vor 150 Leuten zu spielen, als auf einem Festival vor derselben Menge. Im Gegensatz ist es natürlich auch super, vor einer großen Zuschauermenge zu spielen und die Leute positiv zu überraschen.

Apropos Insel! Was würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen, um nicht völlig durchzudrehen?
Michael: Einen Plattenspieler, von The Gaslight Anthem die Sink or Swim und eine Badehose.
Mario: Meine Akustikgitarre, einen Capo und eine Mundharmonika, damit ich endlich mal lerne, wie man dieses Teil spielt!
Marcus: Wenn der Michael Strom mitbringt, dann nehm ich meinen Laptop mit allen Folgen von Bear Grylls mit. Denn er weiß wohl am besten, wie man auf einer einsamen Insel überlebt und dann bin ich den anderen beiden um einiges voraus!

Eure Red Bull-Brandwagentour durch Österreich Anfang Juni, fiel ja leider sprichwörtlich ins Wasser. Doch von 22. – 24. Juli wird die Tour nachgeholt und dann spielt ihr noch auf einem besonderen Festival?
Marcus: Genau, und zwar dürfen wir am 16.08. auf dem Fm4 Frequency Festival spielen! Wir freuen uns schon riesig auf die Show und sind sehr dankbar, dass es geklappt hat, auf dem Frequency spielen zu dürfen. Wir werden uns auch noch die ein oder andere lustige Aktion für das Festival ausdenken, um die Show für uns und die Zuschauer unvergesslich zu machen. Außerdem freuen wir uns total, dass wir am selben Tag wie Casper auftreten, da wir große Fans von ihm sind und wir hoffen, dass wir ihn sehen und eventuell auch kennenlernen können.

Thema Körperkult. Was bevorzugt ihr: Blutpenis oder doch eher Fleischpenis?
Mario: Was ist denn da überhaupt der Unterschied?
Marcus: Der Blutpenis ist im schlaffen Zustand klein und kann im erigierten Zustand mehr als doppelt so groß werden. Hingegen ist der Fleischpenis im normalen Zustand schon lange und kann dafür nur noch um die Hälfte anschwellen.

Blackout Problems im Interview

Blackout Problems und unser Freund und Helfer

Da kennt sich aber einer aus Marcus! (Als ich gerade die Frage neu stellen wollte, um herauszufinden, welche Art die Band nun präferiert, kommt ein Polizeiwagen vorbei. Mario, der Frontmann der Band springt wie vom Blitz getroffen auf, um die Frage an die Kollegen von Vater Staat weiterzugeben. Anfangs gut gelaunt, wird den Polizisten bei der Penisfrage ziemlich mulmig und sie beenden leicht genervt das kleine Interview.)

Neue Helden braucht also das Land! Abschließend würde ich von euch gerne wissen: Welchen Superhelden würdet ihr gerne im realen Leben sehen, der die Welt wieder ins Gleichgewicht bringt?
Mario: Spiderman!
Marcus: Luke Skywalker!
Michael: Eigentlich mag ich keine Superhelden, aber am liebsten wohl eher Batman!

Vielen Dank für das Interview, wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft und freuen uns schon auf ein Wiedersehen am Fm4 Frequency Festival 2013!

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