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Bonobo – Arena Wien

Bonobo – Arena Wien

Simon Green, der Mann hinter Bonobo (Homepage), hat während seiner North Borders Tour auch in Österreich Halt gemacht. Mit im Gepäck: das neue Album, seine Band und die Sängerin Szjerdene. Dass kein unbekannter Name in Wien aufspielt, war schon vor dem Konzert klar – eine tagelang vorher ausverkaufte Arena und ticketsuchende Menschen von der U-Bahn Station bis zum Eingang.

Eine musikalische Melange

Eröffnet hat den Abend Flako – genau wie seine Herkunft – chilenische Wurzeln, aufgewachsen in Deutschland und wohnhaft in London – ist sein Sound eine Melange aus den verschiedensten Klängen. In einer bereits gut gefüllten Arena durfte er leider nur eine dreiviertel Stunde sein Schaffen präsentieren.

Bonobo hat sein Konzert mit Cirrus, der ersten Single des neuen Albums, begonnen – zuerst noch alleine auf der Bühne, trafen nach und nach alle seine Mitmusiker rund um das Herz der Band, Simon Green, ein. Während er selbst Bass spielt und an den Knöpfen steht, finden sich noch weitere Multiinstrumentalisten auf der Bühne und so hörte man im Laufe des Abends verschiedenste Instrumente.

Ein wirklich beeindruckender Song gelingt allerdings erst mit Towers, zugleich der erste Song für den Sängerin Sjzerdene, die sich auch für die Vocals auf der Albumversion verantwortlich zeigt, auf die Bühne kam und ihre wunderschöne Stimme mit dem Publikum teilt. Leider verlässt sie nach Stay the Same bereits wieder die Band. Der nächste Song ist wohl einer der bekanntesten von Bonobo, Kiara. Danach verließ die Band die Bühne, bis Mastermind Bonobo alleine den großartigen Song Kong spielte.

Nach und nach spielte sich die Band warm und das Konzert wuchs mit jeder Minute. Zwei wunderschöne Nummern sind, wieder gesungen von Sjzerdene, First Fires und, vor allem, Nightlite. Das Highlight des Abends ist aber der Song We Could Forever – die ohnehin nicht kühle Arena verwandelt sich kurz in eine tanzende heiße Masse.

Nach zwei Zugaben, dem großartigen The Keeper und dem abschließenden Pieces, ist das Konzert wieder vorbei. Bonobo macht gute Musik und er hat eine gute Band – teilweise gab es aber kleine Soundprobleme und der Funke wollte am Anfang einfach nicht wirklich überspringen. Eine solide erste Halbzeit wurde aber in der zweiten Hälfte noch herumgerissen und schließlich verließen wir die Arena doch mit dem Gefühl, dass es gut war.

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