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Boysetsfire – Posthof Linz

Boysetsfire – Posthof Linz

Pünktlich auf die Minute eröffneten um 20 Uhr Law Found Guilt den Abend. Die Local Heros waren ein starkes Zugpferd. Trotz Hitze und strahlenden Sonnenschein durften sich Law Found Guilt vor einem gut besuchten Publikum die Ehre geben. Der Vierer aus Linz präsentierte melodisch-emotionalen Punk Sound, der teilweise etwas Chili vertragen könnte.

Marathonmann live im Posthof Linz

Marathonmann live im Posthof Linz

Nach rascher Umbauarbeit legten die Münchner von Marathonmann los. Bei 27° Grad Außentemperatur hat man es als “unbekanntere“ Band im Vorprogramm etwas schwer – so auch in diesem Fall. Die meisten Besucher standen vor der Location statt vor der Bühne. Schade für Marathonmann, denn die Jungs aus München weckten unser Interesse und machten Lust auf mehr. Die vier Musiker machen erst seit einem Jahr die Musikszene unsicher und haben bereits auf YouTube mit ihrem Song Die Stadt Gehört Den Besten mehr als 100.000 Klicks. Musikalisch bewegen sich Marathonmann in Richtung aggressiv-melodischen Hardcore Punk, versehrt mit depressiven Riffs und deutschen Lyrics.

Für die Überraschung des Abends sorgten Bane aus Massachusetts. Voller Elan und Leidenschaft enterten sie die Bühne. Sänger Aaron Bedard hatte die Crowd von Beginn an im Griff. Genauso wie seine motivierten Bandkollegen, die immer wieder auf das Publikum eingingen und akrobatische Turnübungen präsentierten. Während der Show strömten immer mehr Musikbegeisterte in den Konzertsaal. Langsam aber sicher kam richtig Stimmung auf. Bane griffen diese natürlich auf und Frontmann Aaron forderte Circle Pits, die aber an diesem Sonntagabend doch etwas zu viel verlangt waren. Bane lieferten eine energiegeladene Show voller Leidenschaft und Spielfreude.

Boysetsfire im Posthof

Boysetsfire live im Posthof Linz 

Trotz Nova Rock Wochenende, mehreren Veranstaltungen in Linz und einem sommerlichen Sonntag fanden überraschend viele Besucher in den Linzer Posthof. Im Laufe des Abends füllte sich der mittlere Posthof Saal und war letztendlich bei Boysetsfire angenehm voll. Zu Beginn der Show wirkten Boysetsfire etwas steif. Besonders Sänger Nathan Gray war etwas zurückhaltend. Der Frontmann hätte ruhig etwas mehr Gas geben können. Mitte der Show legten Boysetsfire einen Zahn zu und kamen besser in Fahrt. Auf der Setlist befanden sich Songs wie Requiem, Rookie, After the Eulogy, Walk Astray, The Misery Index sowie Tracks vom neuen Album While A Nation Sleeps. Es waralso für jeden Fan etwas dabei und so sorgten die Jungs Boysetsfire für einen würdigen Abschluss eines tollen Konzertabends.

Mehr Fotos von Boysetsfire auf flickr.

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