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Bring Me The Horizon – Sempiternal

Bring Me The Horizon – Sempiternal

Seit dem letzten Bring Me The Horizon Album „There Is a Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is a Heaven, Let’s Keep It a Secret.“ ist es um die Engländer etwas ruhiger geworden. Gerade mal drei Shows spielten sie 2012, aber natürlich aus gutem Grund, immerhin haben sie begonnen am neuen Album zu arbeiten. Schon wie beim Vorgänger zogen sie sich an einem geheimen Ort zurück, um in völliger Isolation aufzunehmen – einfach um konzentriert und fokussiert zu bleiben.

Ende letzten Jahres sickerten dann auch die ersten Informationen zu „Sempiternal“ durch. Anfang Jänner wurde „Shadow Moses“ als erster Track veröffentlicht. Zudem wurde Jordan Fish als fixer Keyboarder vorgestellt und das Verlassen der Band von Gitarristen Jona Weinhofen bestätigt.

Bring Me The Horizon - "Sempiternal" CD Cover

Bring Me The Horizon wurden von Album zu Album eingängiger, mit „Sempiternal“ haben sie nun wohl das eingängigste geschaffen. Den maßgeblichen Beitrag hat sicher Keyboarder Jordan Fish geleistet, wie alleine beim Opener „Can You Feel My Heart“ zu hören ist.
Generell verleihen die verschiedenen Electro-Parts „Sempiternal“ einen einzigartigen Sound, der so von Bring Me The Horizon (Facebook) noch nie zu hören war.

Die Songs sind weniger kompliziert geschrieben und gehen leichter ins Ohr, auch beim Tempo gehen sie’s etwas langsamer an. Dennoch bewahrt sich die Band einen gewissen Härtegrad, wie beim zweiten Track „The House Of Wolves“ deutlich zu hören ist, der Refrain hingegen bleibt softer. Den Deathcore-Stempel haben sie somit definitiv abgelegt.

Für „Empire (Let Them Sing)“ haben sich Bring Me The Horizon etwas Besonderes überlegt, die Chöre durften von Fans und Drop Dead Mitarbeitern eingesungen werden. Weiter geht’s dann mit „Sleepwalking“, welches wieder durch die melodischen Keyboard-Lines und perfekte Mitsing-Parts besticht. So auch der darauf folgende Song „Go To Hell, For Heaven’s Sake“, mit dem man ebenso gut ein Stadion-Publikum an sich reißen könnte.
Nach der ersten Single „Shadow Moses“ folgen mit “And The Snakes Start To Sing” und “Seen It All Before” die zwei ruhigeren Songs des Albums. Aber mit „Antivist“ ziehen Bring Me The Horizon das Tempo und Härte wieder ordentlich an.

Mit „Sempiternal“ haben Bring Me The Horizon erneut etwas Großartiges geschaffen. Bis jetzt sind sie mit jedem Album gewachsen, so auch mit diesem. Der Erfolg wird zeigen, dass Veränderung und Entwicklung keinesfalls etwas Schlechtes sein muss.

Bring Me The Horizon – „Sempiternal“

Für Fans von: Architects, Of Mice & Men, Metalcore, …
Rca Int. / Sony Music
VÖ: 29.03.2012
Gesehen um € 13,99

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Alexander Blach
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