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Reingehört: Crash Of Rhinos – Knots

Reingehört: Crash Of Rhinos – Knots

„In Utero meets The Colour & The Shape“ war die Antwort der fünf Herren von Crash Of Rhinos (Homepage), als sie von Produzent Rob Whiteley gefragt wurden, wie ihr Album Knots klingen soll. Dieses Ziel wurde nur bedingt erreicht, denn für Nirvana klingen die Briten eindeutig zu sauber. Den Gitarrensound darf man jedoch sehr wohl in einem Satz mit den Foo Fighters erwähnen. Trotzdem geht die Musik von Crash Of Rhinos eher in Richtung Indie-Rock, so wie Modest Mouse, als in Richtung Grunge.

Man nehme zum Beispiel den Kickstarter-Song Luck Has A Name. Der sechseinhalb Minuten lange Track beginnt gleich mit vollem Tempo und gibt schon ganz genau den Stil des Albums Knots vor. Der erste Song Opener beginnt zwar zunächst gemächlich, um nach wenigen Sekunden in ein Tomgewirbel zu führen. Gegen Ende des Songs ist der Zuhörer versucht das „We’re In This Together“ mitzugrölen.

Crash Of Rhinos - Knots _ Artwork

Zwischendurch lockert sich die Stimmung mit den ruhigeren, instrumentalen Interludes, wie zum Beispiel Everything Is oder The Reason I Took So Long. Sonst ist bis auf die Ballade Lean Out bei jedem Song hauptsächlich Tempo angesagt.

Mit ihrem Zweitling haben Crash Of Rhinos ein sehr solides Album veröffentlicht, das beim Zuhören ohne Zweifel Spaß macht. Intelligente Songarrangements mit interessanten Gitarrenmelodien gepaart mit einem sehr flotten Schlagzeug, waren wohl die Hauptzutaten für Knots. Für Indie mit einem Hauch von Math-Rock ein absolutes Muss.

Crash Of Rhinos – Knots

Für Fans von: Modest Mouse, The Casket Lottery
Big Scary Monsters
VÖ: 13.08.2013
Gesehen um €22,99

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