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Creation‘s Finest – Mother’s Cake

Creation‘s Finest – Mother’s Cake

Volle Power aus Österreich. Die drei Herren von Mother’s Cake, die 2010 schon den Local Heroes Austria Band Contest gewonnen haben starten mit ihrem Debütalbum „Creation‘s Finest“ durch. Von einem gelungenen Start kann man hier getrost sprechen.

Schon beim Hören des Titeltracks, der auch gleichzeitig der Opener ist, erschleicht einen unweigerlich das Gefühl, dass hier was Großes auf einen zukommt. Mit jedem weiteren Song bewahrheitet sich dieses Sentiment immer mehr.

Die jungen Tiroler betreten hier eine stilistische Ebene, die nicht leicht zu erfassen ist. Ihr Sound reicht von Prog-Rock, Hard Rock, Funk bis hin zu leicht jazzigen Einflüssen. Daraus resultiert ein Klangerlebnis, das dem Mainstream-Müden schon mal die ein oder andere Träne des Glücks in die Augen treiben könnte. Bei der Raffinesse, die hier präsentiert wird, könnte man durchaus meinen, dass die Herren schon um einiges älter und erfahrener sind. Umso größer ist die dargebotene Leistung.

CD Cover Creation‘s Finest von Mother's Cake

Losgelöst vom klassischen Songaufbau kommt ein Gustostück nach dem anderen daher. Dabei teilen sich die drei Akteure das Rampenlicht sehr gut. Jeder von ihnen setzt über die gesamte Spielzeit immer wieder Highlights die dem ganzen noch mal zusätzlich die gewisse Würze verleihen. Langeweile kommt beim Hören von „Creation‘s Finest“ definitiv nicht auf.

Mit ausgedehnten, fast schon Jamsession-artigen, Passagen ließen sich Mother’s Cake (Homepage) auch sehr viel Spielraum für Live-Auftritte. Die Studioarbeit lässt auch hier auf einiges hoffen.

Wer behauptet, dass Musik aus Österreich keine Qualität hat, dem muss man fast zwangsläufig dieses Album unter die Nase halten. Was diese Tiroler Band hier als ihr Debüt abgeliefert hat, ist schlicht und ergreifend ausgezeichnet.

„Creation’s Finest“ in aller Kürze

Mother’s Cake
„Creation‘s Finest“ (GAB Music Productions)
Für Fans von: The Mars Volta, Porcupine Tree, Muse
VÖ: 26.10.2012
Gesehen um €18,99

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David Hametner

„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“ – Friedrich Nietzsche

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3  Comments
  • Daniel

    Wirklich großartiges Album!
    Zum Text: Soweit ich weiß, sind der Local Heroes (Austria) Contest und der Austrian Band Contest zwei verschiedene Contests. Ich denke das wurde auf Wikipedia etwas vermischt.

  • enemy_austria

    Danke für den Hinweise! Das stimmt, dass das zwei Band Contests sind. Aber da war lediglich ein „n“ zu viel. Denn den Local Heroes gibt es auch in Deutschland, so gesehen ist Local Heroes Austria Band Contest durchaus richtig.

  • Daniel

    Ja, ihr habt vollkommen Recht. Hierzulande spricht man meistens nur vom „Local Heroes Contest“, darum dachte ich im ersten Moment an eine Mischung 🙂