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Crossfaith – Apocalyze

Crossfaith – Apocalyze

Crossfaith sind fünf junge Herren aus Japan, die sich vor sieben Jahren zusammenschlossen und seitdem experimentieren sie gemeinsam mit Metalcore und Trancecore und mittlerweile hat die Band ihr drittes Studioalbum Apocalyze auf den Markt gebracht. Die Scheibe ist seit 19. August 2013 auch in Österreich erhältlich und durchaus hörenswert.

Ich muss zugeben, dass ich mich erst einhören und daran gewöhnen musste, aber nach dieser Gewöhnungsphase fand ich großen Gefallen am Album. Teilweise klingen Crossfaith nach einem Hauch von Skrillex gepaart mit einer kleinen Prise Parkway Drive oder Alesana und dann könnte man wiederum meinen, dass auch Linkin Park ihre Finger mit im Spiel hatten. Und doch ist Apocalyze ein ganz eigenwilliges Album mit viel Individualität und eigenem Charakter. Es ist nahezu unmöglich, eine passende Beschreibung für diese Platte zu finden.

crossfaith-apocalyze-cover

Wirkt das Intro Prelude noch so abgelutscht und unscheinbar, aber mit dem ersten richtigen Song We Are The Future hauen die fünf so richtig auf den Putz – und das begeistert schon mal gewaltig. Das soll aber nicht der einzig gute Track gewesen sein: Man kann sich gar nicht wirklich entscheiden, welcher Song am besten gefällt, klingen doch alle sehr gut. Crossfaith haben dir richtige Mischung aus Metal- und Trancecore gefunden und auch eingesetzt. Mit Apocalyze spielen die Herren einem verbohrten Metalcore vor, lassen einen fast schon glauben, dass da nichts Außergewöhnliches mehr kommt und dann – BOOM – kommen Synthesizer und noch wildere Schlagzeugbeats hinzu.

Für mich persönlich ist der Song Counting Stars ein ganz besonderes Zuckerstückchen des Albums. Allein schon wegen der Geigen (die zwar nur kurz ganz am Anfang des Tracks erklingen) wird die Nummer zu etwas Besonderem. Aber nicht nur das macht ihn so außergewöhnlich: Irgendwie übermitteln Crossfaith einem das Gefühl von unendlicher Trauer und Ungewissheit. Und das ist doch, was Musik ausrichten soll – Gefühle auf den Hörer überbringen und ich denke, wenn man das schafft, ist man ein wirklich guter Musiker.

Schlussendlich kann ich euch Apocalyze beziehungsweise generell gleich die ganze Band nur weiterempfehlen. Crossfaith überzeugen von ihrer Musik wirklich gut und man muss die Truppe einfach sofort ins Herz schließen.

Crossfaith – Apocalyze

Für Fans von: Her Name In Blood, Parkway Drive, Asking Alexandria
Search and Destroy Records (Sony Music)
VÖ: 19.08.2013
Gesehen um: €17,13

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Doris Arnusch
Reps for Jesus!
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