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Danko Jones – Posthof Linz

Danko Jones – Posthof Linz

Nachdem wir die Ehre hatten, dem Soundcheck des Local Supports Guideline (Website) beizuwohnen, konnten wir schon leise erahnen, dass es heute Abend dicken Rocksound auf die Ohren gibt! Der Anfangs spärlich besuchte große Posthof Saal füllte sich langsam, um mit der Welser Combo Guideline  in den Abend zu starten. Die auffällig vielen Motörhead und AC/DC Shirts waren schon Indiz dafür, dass die Crowd keine sanften Töne hören will. Die Starter gaben daher alles und präsentierten neben Klassikern wie Into the wild und Mr. Jay auch drei Songs der neuen Platte Scars and Stripes, die ab Mitte Mai im gut sortierten Plattenhandel zu finden ist. Um nichts anbrennen zu lassen, holten die Jungs ihren Produzenten Chris Binder als Live-Techiker mit an Board – der Sound überzeugte.

Guideline_Live_1

Nach einer kurzen Umbaupause starteten die Danko Jones Tourbegleiter Bombus (Website) ihre Performance mit einem pfeifenden psychedelischen Gitarren Intro. Die Stoner-Rocker aus Göteborg brachten mit ihren eingängigen Gitarrenriffs und fetten Drums die langhaarige Besucherschaft zum Headbangen. Da auch bei den Schweden im Sommer der Release von The Poet and the Parrot ansteht, nutzen sie diesen Tourstopp, um mit neuen Songs Stimmung für ihre die Platte zu machen. Nach einer 45 – Minuten Setlist machten die vier Jungs mit dem bombastischen Song Into the Fire Platz für den Headliner, Danko Jones!

Pünktlich um 22 Uhr war es so weit, Mr. Jones betrat die Bühne und versprühte im Posthof so viel Testosteron, dass den weiblichen Fans in der ersten Reihe beinahe ein Bart wuchs. Die Menge tobte unter Danko Jones‘ (Website) – Schlachtrufen und moshte zu den energiegeladenen Hits Sticky Situation und Do you Kiss on the First Date was das Zeug hielt. Um das Feuer am Brodeln zu halten, pfefferten die Kanadier gleich darauf ihre neue Single It’s a Beautiful Day nach.

Danko Jones live

Wer aber glaubte das Pulver sei schon verschossen, irrte sich gewaltig. In derselben knüppelharten Gangart ging es mit Songs, wie Dance, Code of the Road und Cadillac bis zum Schluss der Rockshow weiter. Nach schweißtreibenden 75 Minuten – wie sie im Buche stehen – verabschiedete sich die Band vom Linzer Publikum und machte sich auf dem Weg nach Dornbirn.

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