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Die Croods – Filmkritik

Die Croods – Filmkritik

„Hab nie keine Angst vor irgendwas“

So lautet das Motto der ersten schrägen Familie auf dieser Welt. Die Croods (Homepage) sind nämlich Höhlenmenschen, und als „Höhlies“ sind sie nun mal bedingt sehr einfach gestrickt. Was nicht bedeutet, dass sie dumm sind – nein, sie kennen nur eben nichts. Nichts außer ihrer Höhle. Und dank des aberwitzigen Familienmottos, welches der übervorsichtige Vater Grug seinen Lieben jeden Tag ans Herz legt, lässt der Horizont sich nur schwer, aber dafür umso spaßiger erweitern. Und genau da liegt das Stichwort…

Die Story: Der Humor trägt die Handlung!

Vater Grug, Gattin Ugga, Kinder Thunk, Eep, Sandy und Oma Gran leben seit je her nur in ihrer Höhle. Dort erzählt Grug der Familie Crood mit Vorliebe Geschichten, die immer mit dem Tod enden, nur weil jemand unvorsichtig war. Für ihn gilt nämlich „neu ist gefährlich“ und genau das müssen auch seine Kinder verinnerlichen. Lediglich zu kurzen Nahrungsaufnahmen gehen sie aus ihrer ach so sicheren Höhle.

Und genau das sind die Momente wo Teenagerin Eep wie eine Blume in der Sonne aufblüht. Sie liebt nämlich den Sonnenschein wie nichts in der Welt. Als die Höhle der Croods eines Tages einstürzt und sie auf den charmanten Guy treffen, erfahren sie von ihm auch zugleich, dass die Welt so wie man sie bisher kennt, nicht weiter existieren würde. Man müsse also eine lange Wanderung auf sich nehmen zu einem hohen Berg, um den tektonischen Plattenverschiebungen und dessen Erdbeben zu entkommen.

Dass dabei die nichts wissenden Croods natürlich in jede Menge irrwitzige Situationen geraten ist vorprogrammiert. Aber mit Hilfe von Erfinder Guy und seinem Haustier Klammer (das Klammeräffchen, welches witzigerweise auch sein Teilzeitgürtel ist, ist der heimliche Star des Films!) wachsen die Croods bis zum Ende des Films schließlich immer mehr über sich hinaus! Besonders Familienoberhaupt Grug springt hierbei einige Male über seinen Schatten. Zumindest versucht er es immer wieder vergeblich, bis zum Ende des Films…!

Der Film: perfekte Bilder – besonders in 3D!

Der neue Film aus dem Hause DreamWorks ist wieder einmal ein absoluter Top-Animationsfilm geworden. Die Croods steht ganz in Tradition von Kassenschlagern wie Shrek, Madagascar oder Kung Fu Panda. Die Umsetzung mithilfe der Computertechnik ist natürlich perfekt abgestimmt und besonders in 3D extrem wirkungsvoll.

Die besonders fantasievolle prähistorische Welt in jener die Croods leben, wird in diesem Animationsfilm auf unglaublich eindrucksvolle und irrwitzige Weise in Szene gesetzt. Die Idee von Komiker-Legende John Cleese, die er gemeinsam mit den späteren Regisseuren und Drehbuchautoren Chris Sanders und Kirk DeMicco hatte, überzeugt somit auf allen Längen.

Die deutschen Synchronstimmen: passend, doch im Gegensatz zur U.S.-Besetzung wenig prominent!

Überzeugend und treffend sind auch die Synchronstimmen, wenngleich die deutsche Besetzung im Vergleich zur amerikanischen Originalbesetzung ein wenig unspektakulär ausfiel. Vater Grug wird von Nicolas Cage (Uwe Ochsenknecht in deutscher Fassung) gesprochen, Tochter Eep von Emma Stone (Janin Reinhard in Deutsch), Mutter Ugga von Catherine Keener, Guy von Ryan Reynolds; Clark Duke spricht Sohn Thunk und Gran’s Stimme leiht Cloris Leachman.

Als kleines Augenzwinkern am Rande darf die Sprechrolle vom jetzt schon kultigen Klammeräffchen Klammer (in Original Belt genannt) gesehen werden – Regisseur und Autor des Films Chris Sanders lieh diesem niedlichen Tierchen nämlich seine Stimme.

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Die Filmmusik: dem Film entsprechend zuckersüß!

Passenderweise wurde für den Filmsong auch ein Zuckerwatte-Popsong geschrieben. Owl City komponierte „Shine Your Way“ gemeinsam mit der malaysischen Singer/Songwriterin Yuna. Auch der Rest des 23 Track langen The Croods OST ist natürlich perfekt an den Film angepasst. Alan Silvestri (z.B. Filmmusik für Forrest Gump) komponierte den Soundtrack-Score zu diesem Film. Und dass eben genannter Herr sein Handwerk versteht, zeigen auch seine mehrfachen Grammy-Preis-Gewinne. Wofür dieser Film in mehrfacher Hinsicht sicher auch in Frage kommen wird!

Fazit: ein Film für jung und alt – für jene die gerne lachen!

Der Eindruck des Films lässt keine Wünsche offen. Höchstens einige Kindermünder werden in Anbetracht so mancher bildgewaltigen Szenen vor Begeisterung offen stehen. Oder so manches Eltern-Auge vor Lachen nicht trocken bleiben können. Wie oft musste man sich bei einigen Filmen denken: gute Idee, guter Ansatz, doch leider zu wenig daraus gemacht. Nicht so bei Die Croods! Hier wurde das Maximum an Technik, Spaß und Fantasie rausgeholt!

Die Croods-Gewinnspiel

Für Fans der sympathischen Steinzeit-Familie verlosen wir ein paar coole Goodies. Nämlich zwei Croods-Fanpackages. Darin enthalten sind jeweils ein Strandtuch, ein Strohhalm und ein Coffeetable Book. Ja, du hast richtig gelesen! Ein Strohhalm! Nie mehr nerviges Glasheben!

Um in diesen Genuss zu kommen, musst du nur folgende knifflige Frage beantworten: Wie lautet das Familienmotto der Croods? Schick deinen heißen Tipp mit dem Betreff „Croods“ an gewinnspiel@enemy.at.

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Die Croods

Kinostart: 21. März 2013
Regisseur: Chris Sanders, Kirk DeMicco
Cast: Nicolas Cage/Uwe Ochsenknecht,Emma Stone/Janin Rainhard,Chris Sanders
Land: USA
Dauer: ca. 100 Minuten
Filmverleih: 20th Century Fox
Film Website
Für Fans von: Madagascar, Shrek, Die Hüter des Lichts

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Bernd Eger
Arbeitet auch als Redakteur bei Fussballerleben.at
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