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Faktencheck: Astrophysik und „Gravity“

Faktencheck: Astrophysik und „Gravity“

Alfonso Cuarons Gravity zählt schon jetzt, kurz nach Kinostart, zu DEN Filmen 2013. Sandra Bullock kämpft allein im All ums Überleben und die Rückkehr auf die Erde. Doch wie real ist der Sci-Fi-Streifen wirklich?

Der amerikanische Astrophysiker Neil deGrasse Tyson hat sich Gravity mal etwas genauer angesehen: er lächelt vor allem über Bullocks Frisur, die bei Schwerelosigkeit ganz stramm und fest auf ihrem Kopf festsitzt und keinen Zentimeter verrutscht. Ihr Haare müssten natürlich in der Atmosphäre schweben. Doch neben allem Lustigmachen, mochte der Physiker den Film doch ganz gern:

gravity

Weitere Fehler in Gravity

Auf Twitter bemängelt er außerdem Fehler, wie die Tatsache, dass Matt Kowalski (George Clooney) seiner Kollegin Ryan (Bullock) erklärt, was bei Sauerstoffmangel im Körper passiert – während sie eine erfahrene Ärztin ist. Er stellt sich auch die Frage, warum eine Ärztin überhaupt auf einer Raumstation arbeitet. Physikalische Fehler hat er natürlich auch entdeckt: Matt löst seinen Gurt von Ryan und die beiden treiben auseinander. Bei Schwerelosigkeit hätte ein kurzer Ruck gereicht, um die beiden wieder zusammenzubringen. Und: Hubble, ISS und die chinesische Weltraumstation sind so weit auseinander, dass man sie nicht sehen kann.

Nichtsdestotrotz sagt deGrasse Tyson auch:

The film Gravity depicts a scenario of catastrophic satellite destruction that can actually happen.

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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