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Film-Tipps: Die zehn besten Biografien

Film-Tipps: Die zehn besten Biografien

Kennst du das? Das Soll für den Tag ist erfüllt, du bist erschöpft und hast mit dem Vorhaben, das Haus noch einmal zu verlassen längst abgeschlossen. Du liegst auf der Couch und fragst dich: „Welchen Film könnte ich mir jetzt anschauen?“ Natürlich legal, also verlässt du dein Heim doch noch einmal in Richtung Videothek. Aber dort hast du die Qual der Wahl. Womit wirst du heute glücklich?

Enemy.at hilft dir weiter. In der Rubrik Film-Tipps stellen wir genrespezifisch immer zehn Filme vor, die man als Fan dieser Gattung gesehen haben sollte. Nachdem aktuell die Biografien Lincoln und Hitchcock für Furore sorgen, macht dieses Genre den Anfang.

Malcolm X (1992)

Malcolm X

Spike Lee verfilmte das Leben des radikalen schwarzen Bürgerrechtlers Malcolm X. Er zeigt seinen Werdegang vom Sohn eines Priesters zum charismatischen Redner und Anhänger der „Nation of Islam“ bis hin zu seiner Ermordung. Denzel Washington spielt hervorragend und erhielt seine erste Oscarnominierung in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“. Malcolm X ist eine großartige Biografie über Rassendiskriminierung und den Kampf gegen eben jene. Trotz einer Länge von mehr als drei Stunden kommt keine Langeweile auf.

Cast: Denzel Washington, Angela Bassett, Albert Hall

Regie: Spike Lee

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Blow (2001)

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George Jung hatte ein bewegtes Leben. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf, bevor er in den 1970ern und 1980ern zum größten Kokaindealer der USA aufstieg. Blow erzählt sein zügleloses Leben rund um Drogen, Gewalt, Geld und wilde Partys. Ted Demme inszenierte die Geschichte vom Aufstieg bis zum Fall mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Die Verfilmung von George Jungs Leben ist auf jeden Fall einen Filmabend wert.

Cast: Johnny Depp, Penélope Cruz, Franka Potente

Regie: Ted Demme

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Wie ein wilder Stier (1980)

Wie ein wilder Stier

Jake LaMotta ist Boxer im Mittelgewicht. Regisseur Martin Scorsese erzählt seine Geschichte vom Aufstieg zum Weltmeister und dem folgenden Niedergang der Hauptperson, die letztlich an ihrer Sturheit scheitert und nach der Boxkarriere als zynischer Stand-Up Comedian in Bars endet. Hauptdarsteller Robert De Niro lernte für seine Rolle als LaMotta boxen und nahm für die Zeit nach der aktiven Zeit als Boxer 27 Kilogramm zu. Jake LaMotta selbst beriet den Schauspieler während der Dreharbeiten, was mit einem Oscar für De Niro belohnt wurde.

Cast: Robert De Niro, Joe Pesci, Cathy Moriarty

Regie: Martin Scorsese

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Catch me if you can (2002)

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Frank William Abagnale Junior ist 16, als er von zu Hause ausreißt und sich als Hochstapler durchschlägt. Er gibt sich erfolgreich als Pilot aus und finanziert sein Leben mit gefälschten Gehaltsschecks. Bald ist ihm jedoch das FBI in Person des ehrgeizigen Ermittlers Carl Hanratty auf den Fersen. Es folgt ein Katz-und-Maus-Spiel bei dem sich Abagnale noch als Oberarzt, Jurist und Havard-Absolvent ausgibt. Steven Spielbergs Catch me if you can mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks in den Hauptrollen ist unglaublich unterhaltend – sind Sie d’accord?

Cast: Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Christopher Walken

Regie: Steven Spielberg

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Ray (2004)

Ray

Ray Charles war eine Soul-Legende. Der Film über sein Leben zeigt die berührende Geschichte des blinden Musikers und seiner Liebe zum Klavier, zu den Frauen und auch zu Heroin. Ray erzählt von der tragischen Kindheit, in der Charles erblindete und von der einzigartigen Musikkarriere, die folgte. Jamie Foxx erhielt für seine brillante Darstellung den Oscar. Ray Charles selbst wirkte bei der Erstellung des Films mit, verstarb allerdings kurz vor Ende der Dreharbeiten.

Cast: Jamie Foxx, Kerry Washington, Regina King

Regie: Taylor Hackford

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Walk the Line (2005)

Walk the Line

Auch Johnny Cash hatte ein tragisches und zugleich musikalisch erfolgreiches Leben. Walk the Line beginnt mit dem dramatischen Unfall in seiner Kindheit, bei dem sein Bruder ums Leben kam und erzählt weiter von seiner schwierigen Beziehung zu seinem Vater, seiner Karriere als Country-Sänger und seiner großen Liebe June Carter. Als Rahmenhandlung dient sein berühmter Auftritt im Folsom State Prison. Die Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon haben alle musikalischen Titel im Film selbst eingesungen und wurden für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet. Witherspoon erhielt einen Oscar, Phoenix eine Nominierung.

Cast: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin

Regie: James Mangold

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La vie en rose (2007)

La vie en rose

La vie en rose ist die Biografie der französischen Sängerin Édith Piaf. Die Erzählung beginnt im Jahr 1959, als Piaf bei einem Konzert in New York auf der Bühne zusammenbricht. Von hier aus wird in Rückblenden ihre Lebensgeschichte inszeniert. Ihre Kindheit im Bordell ihrer Großmutter, ihre Entdeckung an einer Pariser Straßenecke, ihre Krankheit und Drogenabhängigkeit. Marion Cotillard verzückte die Kritiker mit ihrer einfühlsamen Darstellung und wurde mit einem Oscar belohnt.

Cast: Marion Cotillard, Pascal Greggory, Gérard Depardieu

Regie: Oliver Dahan

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Falco – Verdammt, wir leben noch! (2008)

Falco - Verdammt wir leben noch!

In Österreich ist Falco eine Legende. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis nach seinem tragischen Tod 1998, eine Verfilmung seines bewegenden Lebens erscheint. Überraschend war jedoch, wie gut diese gelungen ist. Die Meisten gingen wohl ins Kino, um anschließend gemeinsam lästern zu können – die wenigsten taten es danach. Vor allem Manuel Rubeys Darstellung des polarisierenden Sängers beeindruckte die Kritiker.

Cast: Manuel Rubey, Christian Tramitz, Patricia Aulitzky

Regie: Thomas Roth

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Frida (2002)

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Der Film schildert das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. In farbenfrohen Bildern werden ihre Kunst und ihre Geschichte eingefangen. Nach einem Verkehrsunfall ist sie lange ans Bett gefesselt und beginnt zu malen. Durch ihre Malerei gewinnt sie die Aufmerksamkeit des Künstlers Diego Rivera, mit dem sich eine lebenslange Liebesbeziehung entwickelt. Beeindruckend ist, wie Kahlos Bilder in den Film eingewoben werden und sich fließend aus den szenischen Filmaufnahmen schälen. Salma Hayeks Darstellung fand breite Beachtung, auch bei Kahlos Familie.

Cast: Salma Hayek, Alfred Molina, Roger Rees

Regie: Julie Taymor

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Ed Wood (1994)

Ed Wood

Edward D. Wood ging als „schlechtester Filmregisseur aller Zeiten“ in die Filmgeschichte ein. Billige Spezialeffekte oder ins Bild ragende Mikrofone stören ihn bei seinen Filmaufnahmen nicht. Obwohl er erfolglos ist, unter ständiger Geldnot leidet und von seinen Kollegen belächelt wird, gibt er nicht auf und setzt seinen Weg unbeirrt fort um einen großen Hollywoodfilm zu drehen. Tim Burton hat das Leben eines seiner Vorbilder mit viel Liebe zum Detail, in Schwarz-Weiß und mit Johnny Depp in der Hauptrolle verfilmt.

Cast: Johnny Depp, Martin Landau, Sarah Jessica Parker

Regie: Tim Burton

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Wir habens leider nicht geschafft…

Bei so einer Auswahl gibt es natürlich auch immer viele gute Kandidaten, die letztlich leider nicht aufgenommen werden können. Dieses Mal waren das unter anderem: Ali, Aviator, Wenn Träume fliegen lernen, Capote, Die eiserne Lady, Die Queen, Gandhi, Milk, I’m not there, J. Edgar, W, Alexander, My Week With Marilyn, The Social Network, The Doors, Into the Wild,…

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