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Frequency Festival 2013 – Tag 3

Frequency Festival 2013 – Tag 3

So schnell vergehen die schönsten Tage des Jahres. Tag 3 ist vorbei und wir haben versucht, die letzten Stunden zu genießen. Ein schöner Abschluss eines gelungenen Frequency 2013!

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  • Erkenntnis des Tages: Pinkellacken, die schon seit dem ersten Tag in den Boden sickern, machen den Bereich links vor der Space Stage zu einem nicht gerade gut riechenden Örtchen.
  • Gerücht des Tages: Im Artpark gibt es wunderschöne, befestigte Toiletten (bewahrheitet – hätten wir das nur früher gewusst…)
  • Outfit Fehlgriff: Ein Typ in einem Ganzkörper-Tarnoutfit, wie man ihn von Scharfschützen aus Kriegsfilmen kennt – echt jetzt, bei diesen Temperaturen?
  • Outfit des Tages: Vier Menschen, die als Teletubbies verkleidet das Gelände unsicher machten.
  • Band des Tages: Eindeutig Billy Talent. Auch wenn wir die Kanadier schon einige Male gesehen haben, live überzeugen sie einfach immer wieder.
  • Ansage des Tages: „You’ve already been here for three days and still have that energy?“ – Billy Talent. Respekt Frequency!
  • Tageswetter: Der heißeste Tag des Festivals. Die Sonne brannte Nova Rock-ähnlich erbarmungslos vom Himmel.

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Friska Viljor live am Frequency 2013

Friska Viljor

Schon beim Aufstehen war uns klar, der Samstag wird der heißeste Tag des Festivals werden. Kaum ein Wölkchen, wenig Wind und eine ziemlich heiße Sonne. Nachdem wir die Nachwehen der kurzen, aber flüssigen Nacht verdaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Gelände. Gezeichnet von der Hitze und dem letzten Abend, waren wir überrascht unsere Band des Monats Demian als Opener auf der Space Stage zu sehen. Zwar hatten sich vor der Bühne nur wenig Leute eingefunden – die meisten chillten noch bei der Traisen – trotzdem freuten wir uns für die niederösterreichischen Newcomer.

The Gaslight Anthem live am Frequency 2013

Gaslight Anthem

Ganz in Weiß wurden sie von den schwedischen Friska Viljor abgelöst. Auch wenn sich über das Optische der Band streiten lässt, so konnten sie uns zumindest akustisch überzeugen. Weiter ging’s mit Jake Bugg, dem Nachwuchs-Bob Dylan. Etwas gelangweilt gab er seine Songs zum Besten und lieferte eine Show ohne Highlights – stellenweise fast schon etwas langweilig anzusehen. Unser erster Höhepunkt des Tages waren Gaslight Anthem, die mit solidem Rock den späteren Nachmittag ausklingen ließen.

Skunk Anansie live am Frequency 2013

Skunk Anansie

Waren bis jetzt die Performances noch nicht besonders vital – ein Grund mag vielleicht die Hitze gewesen sein – so beeindruckender war die Darbietung von Skunk Anansie. Sängerin Skin hüpfte wie ein Gummiball auf der Bühne auf und ab und kreischte sich dabei die Seele aus dem Leib. Sie ließ es sich nicht nehmen, Teile von Songs auf der Menge liegend zu performen. Eine Rock ’n‘ Roll Show, wie sie im Lehrbuch steht. Etwas ruhiger aber nicht weniger überzeugend ging’s bei Hurts auf der Green Stage zu. Hymnen wie Wonderful Life oder Stay sorgten für Gänsehaut-Feeling.

Billy Talent live am Frequency 2013

Billy Talent

Am meisten beeindruckend war für uns die Show von Billy Talent. Die Jungs rund um Schreihals Benjamin ließen nichts anbrennen und bewiesen in beeindruckender Manier, dass sie eine hervorragende Liveband sind. Die Setlist war eine Auswahl die sowohl alte Billy Talent Hasen wie uns, sowie jene, die die Band noch nie gesehen haben, überzeugte.

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Für einen gelungenen Abschluss des Festivals sorgten Die Toten Hosen. Was soll man über diese Band noch sagen? Eine geniale Band, die wir leider jedoch schon viel zu oft auf Festivals gesehen haben. Aber bei den anderen beiden Headlinern darf wohl eine Band, die man vielleicht schon zu oft gesehen hat, dabei sein.

Am Ende des Tages müssen wir noch einen Lob an den Veranstalter aussprechen: Das Frequency 2013 war top organisiert! Wir sehen uns am Frequency 2014!

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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