Home   /   Live Reviews  /   Frequency Festival 2013 – Tag 1

Frequency Festival 2013 – Tag 1

Frequency Festival 2013 – Tag 1

Endlich ist es da, das Frequency 2013! Bunt, sonnig und laut scheint es uns entgegen. Wir haben diesen wundervollen Tag für euch Revue passieren lassen.

[checklist]

  • Erkenntnis des Tages: Die Location vom Frequency ist cooler als vom Nova Rock!
  • Gerücht des Tages: Tenacious D kommen mit Dave Grohl als Schlagzeuger und einem Queens Of The Stone Age Menschen auf die Bühne? Oh mein Gott! Bewahrheitet oder nicht? (Fazit: Nein.. wie enttäuschend..)
  • Band des Tages: Das wollen wir gar nicht beantworten, es waren so viele coole Bands! Na gut.. Wenn wir uns entscheiden müssen.. Empire Of The Sun! Grandios!
  • Bestes Outfit des Tages: Zaubererhut und Müllsack als Umhang – epic!
  • Epic Fail des Tages: stammt ausnahmsweise von uns selbst! Während wir darauf gewartet haben, die Acoustic Session mit Flogging Molly zu filmen, waren wir uns nicht ganz sicher ob dieser eine Mann zur Band gehörte.. oder nicht.. upps, doch ein Roadie!
  • Ansage des Tages: „Wenn ma do is‘, is‘ ma do.“
  • #wtf-Moment des Tages: Nach der eben erwähnten Acoustic Session mit Flogging Molly, ein Blick zur Seite. Ein in Boxershorts und weißem Poloshirt herumlaufender Felix von Kraftklub. Hallo!
  • Schlimmster Outfit-Fehlgriff: Arschritzen, so weit man blicken kann!
  • Tageswetter: Wir können’s selbst nicht glauben aber es ist so wohlig warm und doch nicht zu heiß! Wow! Danke, St. Pölten für das optimale Festivalwetter!

[/checklist]

Laura Mvula am Frequency 2013

Laura Mvula am Frequency 2013

Frequency! Wir kommen! Juhu! Ganz im Geheimen müssen wir sagen, dass das Frequency schon irgendwie unser Lieblingsfestival ist. Man kommt ganz in Ruhe an (mit Ausnahme von einem Security-Polizisten, der einen anschreit), holt sein Band und geht ins Gelände. Fertig. Kein grausliger Staub, kein unangenehmer Wind, alles relaxt. Und dann gleich als ersten Act Laura Mvula, die angenehme, ruhige Klänge von sich gab. Fast gleichzeitig überzeugten Frenzy Foundation auf der Weekender Stage – unsere Sieger vom Local Heroes.

Positiv überrascht waren wir von den Killerpilzen, die so erwachsen geworden sind, dass wir sie fast nicht erkannt hätten. Umso sympathischer dann auch noch das Interview im Backstagebereich und mit dabei der kleine, müde Hund! Moi! Das erste große Highlight des Tages war aber dann der Auftritt von Of Monsters And Men, eine durch und durch liebe, enthusiastische Band mit emotionalen Songs, die unter die Haut fahren! Uns hat’s genauso gut gefallen, wie dem restlichen Publikum, das sich vor der Bühne eingefunden hat.

Die unglaubliche Nanna von Of Monster And Men am Frequency

Die unglaubliche Nanna von Of Monster And Men am Frequency

Eigentlich hätte dann Regina Spektor folgen sollen, die leider kurzfristig abgesagt hat. Gemein! Umso früher waren dann endlich Empire Of The Sun da, eine der besten Bands des Tages: tolle Performance, coole Tänzerinnen, bunte Kostüme. Man munkelte zwar, dass sie möglicherweise Playback gesungen haben, wir sind uns aber sicher, dass nur die vielen Effekte auf der Stimme den Anschein gemacht haben. Auf jeden Fall eine extrem gute Liveband, die uns überzeugt hat!

Zum ersten Mal auf der Green Stage waren wir dann bei unseren Lieblingen von Kraftklub, die unglaublich vital und laut waren. Leider müssen wir aber trotzdem eingestehen, dass die Band in kleinen Clubs besser funktioniert als in großen Venues. Hey, Randale, Hey, hey, Randale!

Empire Of The Sun am Frequency

Empire Of The Sun am Frequency

Am Weg zurück zur Space Stage gab’s nur mehr ein paar leise Töne von Franz Ferdinand – wirklich ärgerlich – aber sie hatten so einige Menschen um sich geschart. Nur eine Stunde Stagetime für einen Co-Headliner finden wir aber ein bisschen mager. Den Abschluss des letzten Tages machten dann Tenacious DJack Black wohooo. Ja, wohoo, aber ehrlich gesagt hatten wir irgendwie das Gefühl, dass alle nur auf Tribute warteten, um dann beruhigt entweder zum Zelt zurück oder in den Nightpark tanzen zu gehen. Naja. Wir, auf jeden Fall, machten uns dann auf den Weg zum Auto. Tribute singend. Eh klar.

Fazit 1. Tag Frequency

Coole Location, überzeugende Bands, gemütlicher Pressebereich – was will man mehr?

Kraftklub am Frequency

Kraftklub am Frequency

Frequency Homepage

Home   /   Live Reviews  /   Frequency Festival 2013 – Tag 1

Tags

Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
Related Article
One Comment
  • Killerpilze im Interview - enemy.at

    […] Im Zuge des Frequency Festivals hat unser Redakteur Hannes die drei Burschen von den Killerpilzen wieder mal zum Interview getroffen. Sie haben über verrückte Ereignisse, das Erwachsenwerden und den Neustart mit ihrem Album Grell gesprochen. Auch Fabis angehende Schauspielkarriere und die mitgewachsenen Fans wurden erwähnt. Alles in allem: ein extrem sympathisches Interview! Die Fotos vom Auftritt der Killerpilze (Homepage) am Frequency 2013 findet ihr hier. […]