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Frequency Festival 2013 – Tag 2

Frequency Festival 2013 – Tag 2

Die Nacht war kalt, der Morgen warm, es war angenehm, kräftig und schön. Wie haben wir den zweiten Tag erlebt? Wollt ihr das wissen?

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  • Erkenntnis des Tages: Kalte Duschen am morgen machen einen wirklich wach – auch wenn es hart ist die arktischen Temperaturen zu ertragen.
  • Gerücht des TagesHaben wir uns selbst überlegt! Thees Uhlmann und Casper auf einem Festival, am selben Tag? Wir sind uns ganz sicher, dass sie sich gegenseitig bei ihren Songs Xoxo und & Jay-Z singt und ein Lied unterstützen.. aufregend!
  • Band des Tages: War für uns eindeutig Casper. Der sympathische Indie Rapper versteht es einfach gute Musik zu machen. Die Befürchtungen, dass er neues Material live verkackt wurden schnell zerstreut.
  • Bestes Outfit des Tages: Ein Typ ganz in weiß, der sich selbst – wie ein Christbaum –  mit Lichterketten, die in unterschiedlichen Intervallen blinken, behängt hat.
  • Ansage des Tages: Es war so verstörend. Wir trauen uns gar nicht, euch davon zu erzählen. „I hob ma in die Hand gschifft!“.. es war ein Mädchen! Hmpfff. Es ist so echt..
  • #wtf-Moment des Tages: Geht nicht einkaufen, bitte nicht! Neben der Hand-Schiff-Sache war es der verstörendste Moment, denn wir waren uns nicht sicher, ob wir beim Frequency oder doch bei World War Z waren. Ausnahmezustand! Menschen, die sich auf Palette stapeln und schreien: „Wall Of Death! Wall Of Death“.
  • Tageswetter: Und wieder, der Wettergott ist uns gnädig gestimmt. Hammer-Wetter.

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Die Menge am Frequency

Die Menge am Frequency

Guten Morgen! Herzinfakt! Wir sind so aufgeregt, dass wir schon um halb 9 aufwachen und uns auf den Auftritt von Casper freuen. Die Nacht war kalt, der Morgen heiß. Der Einkauf beim Merkur wäre lang gewesen, hätten wir ihn nicht sofort abgestoppt. „Wall of Death“-Rufe in der Schlange vor der Kassa – genial gute Stimmung in dem Supermarkt. Als hätte man einen Haufen wilder Affen zusammengesperrt, denen man gratis Bananen offeriert. Also, guten Morgen – woller Erwartung auf unseren Lieblingstag!

Erste Band, die wir uns gegeben haben, waren Pennywise – die kleine Zeitreise zurück in unsere Jugend – FUCK AUTHORITY (und auf der Videowall wurde ein Polizeihubschrauber eingeblendet – wie passend). Danach waren auch schon die bezaubernden Imagine Dragons dran. Was soll man sagen? Der Livestream von Rock im Park hat unsere Ansprüche etwas runtergeschraubt, aber der Auftritt am Frequency 2013 war wirklich mächtig. Ein Frontmann, wie er im Buche steht, passender Sound und gute Stimmung. Man musste sich die Drachen nicht nur vorstellen, man konnte sie live betrachten.

Awolnation am Frequency 2013

Awolnation am Frequency 2013

Ähnlich überzeugen konnten uns Awolnation, die gekonnt ihre Segeln setzten 😉 Eine dynamische Show, die eine angenehme Menge Publikum zum Bewegen brachte. Zeitgleich auf der Green Stage überzeugte Thees Uhlmann seine Zuhörer: ein extrem sympathischer Sänger mit tollen, deutschen Songs – wir können euch wirklich ans Herz legen, seine Show im Herbst in Wien anzuschauen!

Es folgte unser Highlight des Festivals, Casper, der wie gewohnt eine bombastische Show ablieferte – diesmal bei perfektem Wetter im Sonnenuntergang. Wenn wir Buchmacher wären, hätten wir uns beim Quotenschreiben extrem verschätzt, denn er hat nicht einmal einen Song seines neuen Albums angespielt. Wenigstens Im Ascheregen (der Song ist ja sogar in den deutschen Charts) hätten wir uns sehr gewünscht! Nichtsdestotrotz wurden wir mit dem Gastauftritt von Thees Uhlmann bei Xoxo belohnt und bekamen dann auch noch eine Cover-Version von Don’t Look Back In Anger zu hören.

Casper am Frequency 2013

Casper am Frequency 2013

Eine bunte, laute Show bekamen wir von Left Boy zu sehen und zu hören – leider wurde er unseren Erwartungen nicht gerecht: einerseits fanden wir es etwas eigenartig, dass er als Österreicher kein Wort Deutsch auf der Bühne gesprochen hat, andererseits wunderten wir uns sehr darüber, dass nicht nur die Musik sondern sogar viele Vocals aus der Konserve kamen! Das muss ja eigentlich wirklich nicht sein. Umso mehr wurden wir von Nero überrascht: trotz des lahmen Starts überzeugte die Show spätestens bei dem Auftritt der Sängerin und Promises! Wir machten dann noch einen Abstecher zu System Of A Down um festzustellen, dass sie zwar ein gutes Kontrastprogramm waren, aber wirklich nicht auf’s Frequency gehören und einfach unharmonisch zwischen all den anderen Acts wirken.

Left Boy am Frequency

Left Boy am Frequency

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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