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Hollywood im Märchenland Teil 2

Hollywood im Märchenland Teil 2

Im letzten Teil von Hollywood im Märchenland haben wir euch die diversesten Verfilmungen von Rotkäppchen, Schneewittchen und Co vorgestellt. Diesmal geht’s weiter mit Cinderella, Alice und Co – und mit einer Vorschau, was 2013 und 2014 noch so an Hollywoodmärchen kommen wird.

cinderella

Die guten ins Töpfchen (..) – Cinderella

Die Geschichte vom Aschenputtel scheint für immer und ewig als DIE Kitschromanze in der Märchenreihe verflucht zu sein. Ein Glasschuh, ein edles Kleid und eine Kutsche aus Kürbissen.

Bereits 1997 entstand der erste erwähnenswerte Film, ein Musikfilm, mit den 90er und 80er Ikonen Whitney Houston und Brandy. 2004 kam dann der Teenie-Hit schlechthin heraus: A Cinderella Story. Hilary Duff als Cinderella-Adaption Sam, dazu Mädchenschwarm Chad Michael Murray als „Prinz“ Austin. Versetzt ins 21. Jahrhundert und mit Kitsch pur: Sam muss im Diner ihrer Stiefmutter arbeiten, hat zwei schreckliche, hässliche Tussi-Schwestern und verliebt sich auch noch in ihren Traumtypen per Chat, der sich als Austin, der Schwarm der Schule, entpuppt.

Auch Ella – Verflixt & Zauberhaft hat sich einiges beim Aschenputtel abgeschaut. Statt auf das Können einer guten Fee zu vertrauen, hat Ella (Anne Hathaway) selbst eine Gabe: sie muss tun, was ihr gesagt wird. Spätestens als ihre Mutter stirbt und ihr Vater einen Hausdrachen samt Anhang heiratet, will sie diese Gabe gut und gerne wieder abgeben.

Der einzige Lichtblick in der Welt der Kutschen, Feen und Glaspantoffel ist die wohl bekannteste Adaption Auf immer und ewig. Drew Barrymore als Aschenputtel-Figur Danielle behauptet sich gegen ihre Stiefmutter und Stiefschwestern. Ohne gute Fee, dafür mit Mut und ohne Angst lehnt sie sich im französischen 16. Jahrhundert gegen das Ständesystem auf.

peter pan

Fast ein Märchen – Peter Pan

Das Kind, das niemals erwachsen wird – Peter Pan. Eine mystische, interessante Geschichte rund um den Jungen, seinen Gegenpart Captain Hook und die verlorenen Jungs, geschrieben von James M. Barrie. Diese Story bietet so viel Stoff, dass alle paar Jahre ein Peter Pan-Streifen oder eine Anlehnung daran herauskommt.

Steven Spielberg hat sich dem Thema 1991 angenommen und den Fantasyfilm Hook daraus gemacht. Robin Williams, Dustin Hoffman und Julia Roberts sind nur wenige der bekannten Namen. Wenige wissen: auch Gwyneth Paltrow war dabei: es war ihr zweiter Kinofilm. Geplant war der Film mit einigen Musical-Nummern, die Spielberg am Schluss jedoch herausschneiden ließ. Der Film wurde für den Oscar, Grammy und Golden Globe nominiert.

Nach der von P. J. Hogan produzierten Verfilmung Peter Pan 2003, entwickelten die Köpfe von Wenn Träume fliegen lernen eine viel interessante Story: sie erzählen vom Theaterautor J. M. Barrie, der den Kinder seiner Zukünftigen Geschichten aus dem Nimmerland erzählt, woraus das Meisterwerk Peter Pan entsteht. Das London des 19. Jahrhunderts mit Kritik, Fantasie und liebevollen Dialogen und Szenenbildern.

alice

Und dann noch viele andere…

Schon 1951 brachten die Disney-Studios den Zeichentrickfilm Alice im Wunderland heraus, auf den viele, viele Fernseh- oder Kurzfilme folgten. Russland, Belgien, Polen brachten alle ihre eigene Fernsehserie heraus. 2009 startete der Fernseh-Zweiteiler Alice mit Caterina Scorsone (Private Practice) und Andrew Lee Potts (Primeval, Zimmer 1408), eine moderne Interpretation, die keinen besonders guten Anklang fand. Im Gegensatz dazu produzierte Tim Burton mit der 2010-Alice ein kleines Wunderwerk: die typische bunte Welt, gut ausgewählte Schauspieler und gute Dialoge machten daraus weltweit den 13.-erfolgreichsten Film.

Ein nicht ganz so bekanntes Märchen ist jenes von Hans und die Bohnenranke, in dem der arme Hans fünf magische Bohnen geschenkt bekommt, aus denen eine gigantische Bohnenranke wächs. Der wissbegierige Hans klettert und klettert, bis er ein fremdes Land jenseits der Wolken betritt, das die Heimat eines Riesens ist. 2013 wurde diese Geschichte für Hollywood adaptiert und mit Nicholas Hoult (About A Boy) und Eleanor Tomlinson (Alice im Wunderland) auf die Leinwand gebracht. Natürlich in 3D. Der Film hat bereits in der ersten Spielwoche in den USA über 27 Millionen Dollar hereingespielt.

Zur fast selben Zeit und ebenfalls in 3D hat Disney die Geschichte von Die fantastische Welt von Oz überdacht. Der Film erzählt die Vorgeschichte, die Autor Frank Baum in seinen Romanen rund um das Zauberland nie erzählt hat. Gemeinsam mit eine Reihe von Top-Schauspielern wie James Franco, Mila Kunis und Michelle Williams erklärt Regisseur Sam Raimi, wie es dazu gekommen ist, dass Theodora die böse Hexe wurde. Interessant: Christoph Waltz war in Gesprächen für eine Rolle, Johnny Depp hat die Rolle des Oz angeboten bekommen. Weitere Namen, die es nicht in den Film geschafft haben oder nicht wollten: Olivia Wilde, Blake Lively und Keira Knightley

maleficient

Was uns 2014 erwartet

Natürlich hört Hollywood 2014 auch nicht damit auf, weitere Märchen-Klassiker zu verfilmen.

Frühling 2014 ist der Filmstart des Disney-3D-Films Maleficent, der die Vorgeschichte von Dornröschen erzählt. Im Mittelpunkt steht diesmal Malefiz, die böse Hexe, die Dornröschen Aurora mit dem Fluch belegt. Erzählt wird, warum Malefiz so kaltherzig und böse geworden ist. Die Beteiligten-Liste am Film klingt vielversprechend: Robert Stromberg führt Regie, der für „Alice im Wunderland“ und „Avatar“ Szenenbilder kreiirte. Malefiz wird gespielt von Angelina Jolie, mit im Cast sind weiters Elle Fanning und Miranda Richardson.

Auch Die Schöne und das Biest wird 2014 wieder herausgekramt: Guillermo del Toro hat zwar die Verfilmung von Harry Potter und der Gefangene von Askaban angelehnt, jedoch Filme wie Pans Labyrinth oder Hellboy realisiert. Anfang 2014 steht sein neues Projekt an. Mit an Bord ist Zauberschülerin Emma Watson. Dafür hat nicht er die Schauspielerin verpflichten können, sondern umgekehrt: sie bekam das Manuskript, das ihr nicht besonders gut gefiel und überlegte sich, wenn del Toro die Regie übernähme, wäre sie dabei. Kurzerhand hat sie ihm gemailt. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 2013.

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Anna Obermeier

„Dance Like Nobody Is Watching.“

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