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Insidious: Chapter 2 – Filmkritik

Insidious: Chapter 2 – Filmkritik

Insidious: Chapter 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil der Geschichte rund um die heimgesuchte Familie Lambert an. Renai Lambert, die sich noch immer nicht ganz von den Geschehnissen rund um ihren Sohn Dalton und von dem Tod der Geisterjägerin Elise Rainier erholt hat, wird auch im zweiten Teil wieder heimgesucht von dem Geist, der bereits Dalton verfolgte.

Zusätzlich lernt der Zuschauer auch einiges über die Vergangenheit von Josh Lambert, welche auch durch den gesamten Film Einfluss auf die Geschichte nimmt. Dieser wiederum versucht Renai nach ihren Sichtungen wieder zu beruhigen und zu versichern, dass damit abgeschlossen wurde. Als sich schließlich Renai nicht mehr sicher ist, ob sie ihren Mann noch glauben schenken kann und auch die Mutter von Josh, Lorraine, heimgesucht wird, überstürzen sich die Ereignisse und es wird wieder die Hilfe der Spezialisten Specs und Tucker angefordert.

Klarer Plott und altbekannte Stilmittel

Der Film verfügt über viele wirkungsvolle Schockmomente, die nicht an den Haaren herbeigezogen wirken. Im Gegensatz zum ersten Teil ist auch der Plot viel klarer und weniger wirr. Dafür bleibt die Geschichte aber weiterhin dünn und sehr vorhersehbar. Des Weiteren werden auch keine Wagnisse eingegangen und man trifft auf zu viele altbekannte Stilmittel, die man schon zu Genüge aus diesem Genre kennt. Im Mittelteil erhöht sich außerdem die Dichte der Schockmomente auf ein fast schon nervendes Level, was zwar zwischenzeitlich immer wieder für Anspannung und Unbehagen sorgt, aber auch insgesamt ermüdend wirkt. Positiv fällt unterdessen die schauspielerische Leistung von Patrick Wilson als Josh Lambert auf, der den Spagat zwischen Gut und Böse sehr glaubhaft hinbekommt. Nett sind außerdem auch die kleinen Gimmicks, die Regisseur James Wan wieder eingebaut hat, etwa kleinere subtile Schocker, die nicht sofort auffallen, da sie weder musikalisch noch visuell punktiert sind. Kameraführung und Sounddesign generell erfüllen an sich ihren Zweck, tragen darüber hinaus aber nicht wirklich viel zum Film bei. Sehr positiv hingegen fällt vor allem die geschickte Verknüpfung zum ersten Teil auf. Es wird auf spezielle Ereignisse eingegangen, die durch den Verlauf des zweiten Teils erklärt werden, ohne dass diese Verknüpfungen dadurch künstlich wirken. Dadurch wird auch Teil 1 im Nachhinein noch ein bisschen aufgewertet.

Insidious: Chapter 2 – Fazit

Freunde dieses Genres werden sich bei Insidious: Chapter 2 sicherlich gut unterhalten, auch jene, die den ersten Teil nicht ganz so gut fanden. Der Film bedient sich an den klassischen Konzepten des Horror-/Thriller-Genres und setzt diese sauber um, obwohl die Macher an vielen Stellen auch mehr wagen könnten.

Insidious: Chapter 2

Kinostart: 18. Oktober 2013
Genre: Horror / Thriller
Regisseur: James Wan
Cast: Patrick Wilson, Rose Byrne
Land: USA
Dauer: 106 Minuten
Filmverleih: Sony Pictures
Film Website
Für Fans von: Insidious, The Strangers

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