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Itchy Poopzkid im Interview

Itchy Poopzkid im Interview

Die deutschen Punkrocker von Itchy Poopzkid (Homepage) bespielten vor Kurzem das Wiener Flex. Vor ihrem Auftritt nahmen sich die Jungs Zeit für ein kleines Interview. Wie es zur Namensgründung kam, warum das Leben als Plattenboss ziemlich hart sein kann und weshalb Marcus Smaller die Antwort auf alle Fragen dieser Welt ist, lest ihr hier.

Ihr befindet euch mitten im zweiten Teil eurer Ports & Chords Tour. Wie verlief’s bislang?
Panzer:
Super, es kamen richtig viele Leute zu den Shows! Es ist total genial, dass die Leute die neuen Songs schon auswendig mitsingen können. So macht es nichts, wenn wir mal die neuen Texte nicht können, da sofort das Publikum weitersingt und das ist echt super! Vor allem haben wir auch kein Publikum mit Stock im Arsch und so herrscht einfach immer gute Stimmung auf den Konzerten.

Seid ihr lieber im Studio und arbeitet kreativ an neuen Songs, oder ist euch das Tourleben doch lieber?
Sibbi:
Ganz klar das Tourleben! Es gibt halt einfach nichts Großartigeres, als auf der Bühne zu stehen! Klar sind die Zeiten im Studio auch toll, vor allem wenn man dann neue Songs schreibt. Doch im Endeffekt ist es dann am Schönsten, diese dann live vor Publikum zu spielen und genau aus dem Grund machen wir ja das Ganze.

Auf eurer Tour werdet ihr ja von Marcus Smaller supportet. Gibt es weitere österreichische Bands, die ihr kennen und lieben gelernt habt?
Sibbi:
Wir kennen nur Marcus! (lacht) Nein, Spaß wir kennen natürlich einen Haufen an Bands aus Österreich wie zum Beispiel No More Encore oder eben 3 Feet Smaller, mit denen wir vor mittlerweile neun Jahren zum ersten Mal zusammen gespielt haben.
Panzer: Julia waren auch so eine Band, die wir total gerne mochten, aber die gibt’s ja leider nicht mehr – oder Mono & Nikitaman.
Sibbi: Stimmt, also ihr habt schon echt klasse Bands!
Panzer: DJ Ötzi haben wir aber leider noch nicht kennengelernt!

Wie seid ihr bei Ports & Chords auf das Thema Seefahrt gekommen? Es zieht sich ja durchs ganze Album, vom Titel bis hin zu einem Song mit Guido Knollmann von den Donots!
Panzer:
Eigentlich nur durch den Pirate Song, den Sibbi geschrieben hat. Am Anfang hatte der aber gar nichts mit dem Thema zu tun und wir haben dann gesagt, er würde sich super als Piratensong eignen – also hat Sibbi den dann einfach umgeschrieben. Und danach dachten wir uns, dass das eigentlich ein cooles Thema für das ganze Album wäre. So kam dann nach und nach die Idee mit dem Artwork. Wir unterstützen ja auch eine Meeresumweltschutz-Organisation (Anm.: Sea Shepperd) und so hat das Ganze dann gut gepasst eigentlich.

Und in Guido habt ihr ja den perfekten Piraten gefunden!
Sibbi:
Stimmt, es gibt wohl keinen besseren Piraten auf der Welt als Guido! (lacht)

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Euch gibt es jetzt mittlerweile seit 13 Jahren. Wäre doch mal Zeit für eine Live DVD oder nicht?
Sibbi:
Gute Frage eigentlich..
Panzer: Wir hatten da mal die Idee zu unserem 10-Jahres-Konzert eine DVD zu veröffentlichen. Wir haben uns dann aber ziemlich schnell geeinigt es sein zu lassen, da es ein Haufen Arbeit ist.
Sibbi: Genau, der Aufwand mit den ganzen Kamerateams und so wäre schon ziemlich heftig gewesen und da dachten wir uns, wir spielen einfach nur so eine gute Show. Aber vielleicht machen wir das noch mal.
Panzer: Wenn wir das Mal machen, dann will ich aber, dass alle unsere Fehler schonungslos zu hören sind. Denn ich mag das nicht, wenn Bands ihre Live-DVDs im Studio nachbearbeiten.
Max: Das wirst du dir noch mal überlegen, wenn du dich dann live hörst!
Panzer: Stimmt! Wenn man uns gestern aufgenommen hätte, hätte man gar nichts von den Aufnahmen gebrauchen können!

Wie kam man auf die Idee, sich in Itchy Poopzkid umzubenennen, wo man doch den geilsten Bandnamen der Welt hatte? (Anm.: die Band hieß zuvor NUTELLA)
Sibbi:
Ich finde unseren Namen jetzt viel geiler. Wir dachten, wir müssen den Namen toppen und das haben wir mit Itchy Poopzkid geschafft, in welche Richtung auch immer.

Was steckt hinter Itchy Poopzkid?
Sibbi:
Dummheit, mehr nicht. Da gibt’s leider keine coole Story dazu, sorry!

Ihr habt ja euer eigenes Label. Tolle Sache oder doch ein Haufen Arbeit, den keiner würdigt?
Sibbi:
Es ist schon ziemlich anstrengend und es gibt echt viel zu tun, aber der Vorteil ist, dass man sein eigener Chef ist. Wir können die Themen einfach intern abklären und müssen nicht auf Plattenbosse hören.

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Wenn ihr einmal wiedergeboren werdet. Wer oder was wärt ihr dann gern?
Sibbi:
Marcus Smaller!
Panzer: Ich wär auch gern Marcus Smaller. Der Typ macht vielleicht eine Minute lang Soundcheck und geht dann einfach gemütlich ins Kino, der hat echt das geilste Leben von Allen.
Max: Ja ich bin auch für Marcus Smaller!

Habt ihr ganz spontan eine witzige Backstage Geschichte auf Lager?
Sibbi:
Gestern in Innsbruck haben wir eine geile Show gespielt, und als wir dann von der Bühne gingen, kamen schon die ersten Marcus Smaller Sprechchöre! Da dachten wir uns auch, irgendetwas falsch gemacht zu haben.
Panzer: Wo wir wieder beim Thema wären, dass der Marcus echt das beste Leben hat. Der bekommt sogar Sprechchöre, wenn wir von der Bühne gehen!

Gibt es einen Künstler, mit dem ihr unbedingt Mal einen Song aufnehmen wollen würdet?
Sibbi:
Mit Marcus Smaller natürlich!! (Anm.: Marcus Smaller war während des gesamten Interviews ebenfalls im Raum)
Panzer: Haben wir doch schon 2005 gemacht!
Sibbi: Ach ja stimmt!
Max: Sibbi, du würdest sicher gern mit den Avett Brothers aufnehmen, oder?
Sibbi: Nein, da würd ich mich nur schämen für mein Gespiele. Ich würde wenn mit jemandem aufnehmen, der schlechter spielt als ich und das tu ich ja schon mit Panzer!

Zu guter Letzt müsst ihr mir noch sagen, ob ihr heuer auch artig und brav wart? Denn heute ist ja Nikolaustag!
Sibbi: Ja, also ich glaub so im Großen und Ganzen waren wir schon recht artig.

Na dann habt ihr euch auch eine Kleinigkeit vom Nikolaus verdient!
Alle:
Oh wie geil! Danke enemy.at, das ist ja total lieb von euch.
Panzer: Wir haben heute Morgen erst mit unserer Tourmanagerin geschimpft, dass wir nichts vom Nikolaus bekommen haben.

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Als Sibbi die Biere aus dem Nikolaussackerl nimmt, entsteht eine hitzige Diskussion über die Namensgebung des 16er Blechs, welche sich rund fünf Minuten zog. Fazit: Das wird ihnen Marcus Smaller noch einmal in Ruhe erklären müssen.

Vielen Dank Itchy Poopzkid für das Interview, alles Gute auf eurer weiteren Tour und viel Freude mit dem Präsent vom Nikolaus!
Die letzten Worte gehören euch:

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