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Band des Monats Oktober -Kaiser Franz Josef

Band des Monats Oktober -Kaiser Franz Josef
Copyright: Kim Gunia

Copyright: Kim Gunia

Kaiser Franz Josef (Homepage) haben in der ersten Runde von Die große Chance voll und ganz überzeugt: nicht nur uns und viele Fans, sondern auch Rapper Sido, der die drei Burschen mit in die nächste Runde genommen hat. Wir haben die Band für uns als Band des Monats gewählt und ihnen ein paar Fragen zum Erfolg und zur österreichischen Musikszene gestellt.

Kaiser Franz Josef – das Interview

Herzlichen Glückwunsch zuerst an euch drei! Der Auftritt bei „Die große Chance“ war ein voller Erfolg – was hat euch der Auftritt bis jetzt gebracht?

Sham: Sehr viel Aufmerksamkeit! So viele Leute haben uns gehört und so viele sind so begeistert. Und das gibt uns sehr viel.

Tom: Wir sind sehr glücklich. Wir haben uns so sehr gewünscht, dass die Leute uns endlich mal zuhören!

Castingshows haben generell ja keinen guten Ruf, wie seht ihr das? Was war der Grund, warum ich mitgemacht habt?

Sham: Wir wollten Die Große Chance für unsere Zwecke nutzen. Man kommt sonst schwer an so viel Publikum. Und der Name der Show war dann Wirklichkeit. Es war unsere große Chance, die Nation zu überzeugen und ihnen zu zeigen, dass jemand hier Musik macht, in die Schweiß, Blut, Tränen, Schmerz, Freude und soo viel mehr hineinfließt.

Was war bisher euer Highlight in Bezug auf „Die große Chance“?

Can: Es war ja erst die erste Show also so viel ist da noch nicht passiert. Aber als der Sham auf das Jurypult gesprungen ist hat mich das schon sehr gepusht.

Womit konntet ihr bei Sido und bei euren mittlerweile über 7.000 Facebookfans überzeugen?

Sham: Wir schreiben unsere Songs natürlich selber. Alles ist handgemacht und wir lieben was wir machen. Ich denke, das kommt rüber und begeistert die Leute.

Euch gibt’s ja schon länger, seid ja auch als Jambread aufgetreten. Vielleicht könnt ihr unseren Lesern einen Einblick in die KFJ-Geschichte geben.

KFJ: Das müssen wir ganz mild dementieren! (Lachen)

Sham: Gut recherchiert ist jedoch die alte Band Jambread. Wie ihr darauf gekommen seid weiß ich echt nicht (lacht). Aber, ja stimmt, das war meine erste Band. Aber da waren die anderen nicht dabei und das war ein anderes Projekt. Sozusagen meine Rockschule! Als ich die Band damals gegründet habe, war ich fünfzehn und das hat sich dann irgendwie aufgelöst. Ich wollte einfach weitermachen und so hab ich dann im Laufe der Zeit Tom und Can kennengelernt und jetzt spielen wir seit ungefähr einem Jahr in dieser Formation.

Was wisst ihr – ohne zu googeln (!) – über den Kaiser Franz Josef?

KFJ: Puh, da haben sie uns erwischt.. (lachen)

Sham: Na, wir wissen natürlich, dass er in Europa der längstregierende Kaiser war. Fragt uns nur bloß nicht wie lange genau! Aber den Namen haben wir uns ausgesucht, weil das das einzige ist, was man international so aus Österreich kennt. Den Kaiser eben.

Tom: Und falls das für manche ein zu langer Name ist, kann man ihn immer noch mit KFJ abkürzen.

Was sind eure weiteren Pläne für 2013?

Sham: Das Jahr ist nicht mehr lang und die Zeit drängt! Wir hoffen auf viele Konzerte und freuen uns schon, all unsere Fans zu sehen.

Can: Toll wäre natürlich auch ein neues Album aufzunehmen aber die Details stehen da noch in den Sternen.

Welche österreichischen Bands mögt oder hört ihr denn selbst gern?

KFJ: Da fällt uns eigentlich nicht viel ein.

Tom: Aber wisst ihr, warum? Wir haben beobachtet, dass man in anderen Ländern so ein bisschen Nationalstolz hat und nationale Bands werden da auch ein bisschen öfter im Radio gespielt. In Österreich ist das nicht so. Da neigt man sich lieber deutschen oder amerikanischen Acts zu – zumindest, was Rockmusik angeht.
Sham: Wir möchten also die Österreicher dazu aufrufen, stolz zu sein auf Musik die aus ihrem Land kommt!

Habt ihr eine Botschaft an eure neuen und alten Fans?

KFJ: An die neuen Fans ein großes Dankeschön, dass ihr uns für euch entdeckt habt und an die alten Fans ein großes Dankeschön, dass ihr immer an uns geglaubt habt!

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Anna Obermeier
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